Erste Beta von Android-4.0-Portierung für Galaxy S veröffentlicht

Das Projekt CyanogenMod hat zudem eine elfte Alpha seiner Android-Firmware für das Nexus S bereitgestellt. Sie ist schon für den täglichen Einsatz geeignet. CyanogenMod 9 ist die erste Version, die auf Ice Cream Sandwich basiert.

CyanogenMod Logo

CyanogenMod hat neue Vorabversionen von CM9 bereitgestellt: eine elfte Alpha für das Nexus S sowie eine erste Beta für das Galaxy S. Das Projekt CyanogenMod erstellt Android-Firmware. Bei CM 9 handelt es sich um seine erste Android-Portierung, die auf Version 4.0 Ice Cream Sandwich basiert.

CyanogenMod 9 Alpha 11 für das Nexus S ist es definitiv wert, ausprobiert zu werden“, schreibt Entwickler Koushik Dutta in einem Eintrag auf Google+. Das Betriebssystem sei schon relativ ausgereift. „Es ist für den täglichen Einsatz geeignet.“

Inoffizielle Builds von Android bieten Nutzern eine Möglichkeit, eine neue Betriebssystemversion einzuspielen, bevor ihre Mobilfunkprovider offizielle Varianten bereitstellen. Bei Googles OS ist eine Anpassung dem Hersteller vorbehalten – die nicht alle vornehmen.

Sony hat etwa mitgeteilt, dass es Android 4.0 nur auf sein Xperia-Portfolio von 2011 bringen wird. LG stattet das Optimus 2X, das Optimus Black und das Optimus 3D mit einer neuen Betriebssystemversion aus. HTC kündigte Anfang November an, es werde zunächst die Smartphones Vivid, Sensation, Sensation XL, Sensation XE, Rezound, EVO 3D, EVO Design 4G und HTC Amaze 4G auf Ice Cream Sandwich aktualisieren.

Kürzlich hatte ein Anwender den Beweis für die Rückwärtskompatibilität von Android 4.0 erbracht. Er installierte die aktuelle Version von Googles Mobilbetriebssystem auf dem T-Mobile G1, dem allerersten Android-Gerät von 2008. Zwar läuft Ice Cream Sandwich auf der drei Jahre alten Hardware etwas zäh, aber alle Grundfunktionen sind vorhanden.

Android 4.0 liefert rund 30 neue Funktionen. Zu den wichtigsten zählen Android Beam, eine verbesserte Kamera-Anwendung und Bildbearbeitung, das Entsperren per Gesichtserkennung, Spracheingabe sowie ein optimiertes Adressbuch (People-App). Google hatte Mitte November damit begonnen, den Quellcode zu veröffentlichen. Die Freigabe erfolgt im Rahmen des Android Open Source Project.

Themenseiten: Android, Mobil, Mobile, Open Source, Software

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