Navigon für iPhone unterstützt jetzt regelmäßige Kartenupdates

Gegen Gebühr können Anwender zwei Jahre lang in jedem Quartal einmal das neueste Kartenmaterial herunterladen. Das Update liefert zudem eine neue Oberfläche und eine Auswahloption für Karten. Bis 30. November gelten reduzierte Preise.

Knapp einen Monat nach der Android-Version hat Navigon nun auch seine Navigations-App für iPhone und iPad um ein flexibles Kartenkonzept erweitert. Bestandskunden können ab sofort kostenlos auf Version 2.0 aktualisieren. Neukunden haben bis 30. November die Möglichkeit, die App zu einem um 33 Prozent gesenkten Einführungspreis zu erwerben: Die Vollversion mit Kartenmaterial für 40 europäische Länder kostet bis dahin 59,99 Euro statt 89,99 Euro, die EU10-Variante 49,99 Euro statt 74,99 Euro.

Version 2.0 der Navigon-App für iOS bietet unter anderem eine überarbeitete Benutzeroberfläche (Bild: Navigon).
Version 2.0 der Navigon-App für iOS bietet unter anderem eine überarbeitete Benutzeroberfläche (Bild: Navigon).

Mit dem Kartenmanager „Navigon MyMaps“ können Anwender jetzt die Karten aus dem Regional- oder EU-Paket auswählen, die sie für die nächste Tour brauchen. Dadurch sparen sie Speicherplatz auf ihrem Telefon oder Tablet. Generell gewährt der Hersteller wie bei seinen Navigationsgeräten eine „Latest Map“-Garantie: Nach dem Kauf der iOS-App erhalten Nutzer automatisch die zum Zeitpunkt der Registrierung aktuellste Karte.

Erstmals steht mit „Navigon FreshMaps XL“ auch ein Kartenabo zur Verfügung. Gegen eine einmalige Gebühr lässt sich zwei Jahre lang in jedem Quartal einmal das aktuellste Kartenmaterial herunterladen. Die Option kostet für Nutzer der Europavariante bis Ende November 14,99 Euro statt regulär 29,99 Euro. Besitzer der Regionalversion zahlen für den In-App-Kauf im Aktionszeitraum 24,99 Euro statt 49,99 Euro.

Außer dem Kartenabo bietet Navigon noch weitere kostenpflichtige Dienste für seinen mobilen Routenplaner an. Dazu zählt etwa der Echtzeitdienst „Mobile Radarfallen Live“, der den Fahrer vor mobilen und festinstallierten Blitzern warnt. Wer den Verkehrsinformationsdienst „Traffic Live“ abonniert hat, kann sich die Staumeldungen jetzt auf Wunsch vorlesen lassen.

Eine weitere Neuerung ist die überarbeitete Benutzeroberfläche, die mehr Übersicht bieten soll. Anwender haben nun innerhalb der Kartenansicht Zugriff auf die wichtigsten Menüpunkte der App. Laut Hersteller wurde dabei auf eine klare Trennung zwischen Einstellungen und Aktionen während der Navigation geachtet. Die Karte wird bei vielen Menüs halbtransparent im Hintergrund angezeigt. Eine verbesserte Integration der typischen Multitouchgesten soll das Drehen, Vergrößern oder Verkleinern vereinfachen.

Version 2.0 der Navigon-App steht ab sofort in Apples App Store zum Herunterladen bereit. Sie setzt iOS 4.3 oder höher voraus. Je nach Kartenkonfiguration werden zur Installation bis zu 2 GByte freier Speicherplatz benötigt. Aufgrund der Größe empfiehlt sich der Download per WLAN.

Themenseiten: Mobil, Mobile, Navigation, Navigon, iPad, iPhone, iPod

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