Nvidia-Chef: „Bei Supercomputing setzt der Stromverbrauch das Limit“

Für 2019 erwartet er Exaflops-Rechner mit 20 Megawatt Leistungsaufnahme. Der "K Computer" benötigt aber jetzt schon 12 Megawatt und liefert "nur" 10 Petaflops. Huang: "Um die beste Leistung abzuliefern, müssen wir die Strom-Limits kennen."

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Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang hat in einer Rede auf der Supercomputing Conference SC11 in Seattle betont, dass künftig der Stromverbrauch der limitierende Faktor von Supercomputern sein wird. „Als Firma denken wir jetzt nur noch in Strom-Kategorien. Um die beste Leistung abliefern zu können, müssen wir wissen, mit welchen Strom-Limits wir arbeiten.“

Als Branchenziel gab Huang 20 Megawatt bei einer Leistung von einem Exaflops aus. Es sollte seiner Meinung nach bis 2019 zu erreichen sein. Der derzeit mit 10 Petaflops die Liste der schnellsten Supercomputer anführende „K Computer“ aus Japan verbraucht schon 12 Megawatt. Dabei schafft er nur ein Hundertstel einer Exaflops-Leistung.

Huang sieht sein Unternehmen natürlich bestens für diese Entwicklung gerüstet – schließlich kommen seine Grafikprozessoren (GPUs) in zahlreichen Supercomputer-Neubauten zum Einsatz. Die aktuelle Entwicklung könne sich nur durch den Einsatz von GPUs fortsetzen.

Die Leistungen, die Grafiksysteme künftig liefern können, deutete eine von Huang vorgeführte Demo an. Die detailreiche Animation wurde von einer Quadro-GPU zusammen mit einem ergänzenden Tesla-Prozessor erstellt – eine Kombination, die Nvidia „Maximus“ nennt. „Wir werden das weiterführen bis auf eine Stufe, wo man es nicht mehr von der Realität unterscheiden kann. Reale Handlungen werden nicht mehr überlegen sein, sondern überflüssig, und wir können Dinge erreichen, die heute nicht möglich sind.“

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