Preise für Ultrabooks fallen schneller als erwartet

Schon 2012 sollen sie nur noch bei 600 Dollar liegen. Best Buy bietet Toshibas Portege Z835 demnächst für 800 Dollar an. Die ersten vorgestellten Ultrabooks lagen preislich bei über 1000 Dollar.

Branchenbeobachter schätzen, dass die Preise für Ultrabooks schon 2012 auf bis zu 600 Dollar sinken werden. „Die magische Grenze, wo die Verkäufe richtig loslegen, liegt kommendes Jahr wohl bei 599 bis 699 Dollar“, sagte Deron Kershaw, Analyst bei Gap Intelligence.

Das Portege Z830 ist mit 1,12 Kilogramm eines der leichtesten Geräte seiner Klasse (Bild: Toshiba).
Das Portege Z830 ist mit 1,12 Kilogramm eines der leichtesten Geräte seiner Klasse (Bild: Toshiba).

Die US-Handelskette Best Buy bietet das Portege Z835-P330 von Toshiba demnächst für 799 Dollar an; das Acer Aspire S3 (Modell S3-951-6646) kommt für 839,99 Dollar auf den Markt. „Intel wird vermutlich feiern, dass die Preise so schnell so stark gesunken sind“, so Kershaw. „Wir hätten nicht gedacht, dass wir dieses Jahr ein Gerät für rund 800 Dollar zu sehen bekommen.“

Asus hatte vergangenen Monat das ZenBook herausgebracht – mit Preisen ab 1000 Dollar. Lenovo veröffentlichte das U300s, das rund 1200 Dollar kostet. Es sah lange so aus, als fielen Ultrabooks in ein altbekanntes Muster: dem der luxuriösen, ultradünnen Windows-Laptops, die sich kaum jemand leisten kann. Sony hat gerade etwa erst das Vaio Z21 auf den Markt gebracht – mit einem Listenpreis von 3000 Euro.

Toshiba – bisher einer der Vorreiter bei ultradünnen, ultrateuren Laptops – hat mit dem Portege Z835 den Preiskampf eröffnet. Es kommt mit einem Sandy-Bridge-Prozessor von Intel und einer 128 GByte großen SSD. Hewlett-Packard hat zwar noch kein Gerät am Markt, dürfte aber demnächst ein Ultrabook ankündigen – vermutlich zu einem wettbewerbsfähigen Preis, wenngleich die Ausstattung nicht an die eines 1300 Dollar teuren Macbook Air heranreicht.

Themenseiten: Asus, Business, HP, Hewlett-Packard, Notebook, Toshiba, Ultrabook

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