RIM untersucht Berichte über neuerlich gestörte Dienste

Auf Kundenberichte reagierte der kanadische Anbieter sofort auf Twitter und versprach ein baldiges Update. Dieses folgte drei Stunden später: Es scheint derzeit keine Störung in EMEIA vorzuliegen.

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Research In Motion meldet per Twitter, dass es Berichte über Störungen seiner Blackberry-Dienste prüfe. Allerdings scheine aus seiner Perspektive der Betrieb völlig normal. Das Unternehmen hatte den Kunden, die das Problem meldeten, zuerst eine baldige Aktualisierung versprochen. Drei Stunden später hieß es dann: „Die Blackberry-Dienste laufen in EMEIA derzeit normal.“ EMEIA steht für Europa, den Nahen Osten, Indien und Afrika. Auf der Webseite mit Blackberry-Servicemeldungen fand sich zu diesem Zeitpunkt noch kein Eintrag.

Die schnelle Reaktion auf die Kundenberichte steht in deutlichem Kontrast zum letzten Ausfall vor einem knappen Monat. Damals gelang es RIM drei Tage lang nicht, das schwerwiegende Problem in den Griff zu bekommen. Was die Nutzer aber noch mehr irritierte, war die ausbleibende Kommunikation über Twitter, Facebook oder auch die Website.

Das Problem hatte ein defekter Switch in Großbritannien ausgelöst. Zunächst waren vor allem Europa und Südafrika betroffen, dann weitete sich die Störung auf Indien und später auch Nordamerika aus. RIM entschuldige sich verspätet, aber dafür mehrmals – und versprach den Anwendern kostenlose Apps. In seiner Heimat Kanada läuft noch ein von verärgerten Blackberry-Kunden angestrengter Prozess.

Themenseiten: E-Mail, Kommunikation, Mobil, Mobile, Research In Motion, Telekommunikation

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