Zurückgetretener Akamai-Präsident will nicht Yahoo-CEO werden

David Kenny war vergangene Woche von seinen Funktionen bei Akamai zurückgetreten. Seine Zukunft sah er im "Internet für Heimanwender". Jetzt stellt er klar: Yahoo - wo er bereits im Verwaltungsrat sitzt - war nicht gemeint.

Ein hoch gehandelter Kandidat für die Nachfolge von Carol Bartz als Yahoo-CEO hat abgesagt. David Kenny, der vergangene Woche als Präsident und Direktor bei Akamai zurückgetreten war, hat nach eigenen Angaben kein Interesse.

Kenny ist auch bei Yahoo schon als Direktor involviert. Ein Wechsel zu diesem Unternehmen schien nahezuliegen, nachdem er seine Funktionen bei Akamai etwas überraschend niedergelegt hatte. Allerdings bleibt Kenny dem Applikationsbeschleunigungsdienst als Berater für Geschäftsstrategie erhalten.

Logo von Yahoo

Gegenüber Ad Age drückte sich der Manager deutlich aus: „Aufgrund von Richtlinien gebe ich als Direktor bei Yahoo keine Kommentare zu Vorgängen rund um Yahoo ab. Als Privatperson möchte ich allerdings klarstellen, dass ich an Yahoo als großartiges Unternehmen mit enormem Potenzial glaube, aber dass ich kein Kandidat für den CEO-Posten bin – und auch nicht sein werde. Ich freue mich darauf, weiter im Verwaltungsrat von Yahoo mitzuwirken.“

Nach seinem Abgang bei Akamai hatte Kenny vergangene Woche ebenfalls eine Stellungnahme abgegeben: „Während ich jetzt zu meiner ersten Leidenschaft zurückkehre, Geschäftschanchen im Internet für Heimanwender aufzuspüren, werde ich die tollen Mitarbeiter von Akamai vermissen.“ Jetzt stellt er klar, dass „Internet für Heimanwender ein weites Feld“ sei. Es gebe keinen Zusammenhang mit dem offenen CEO-Posten bei Yahoo – das sei ein Zufall gewesen.

Themenseiten: Akamai, Business, IT-Jobs, Yahoo

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