Google verbindet Reader mit Google+

An die Stelle der Freunde-Funktion beispielsweise treten Circles. Die Reader-Anwender können sie jetzt schon vorbereiten. Abwanderungswilligen Nutzern stellt Google eine erweiterte Exportfunktion bereit.

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Google wird in Kürze seinen Nachrichten- und Update-Dienst Reader mit Funktionen des Sozialen Netzwerks Google+ ausstatten. Das hat Entwickler Alan Green in einem Blog angekündigt. Gleichzeitig soll ein Redesign von Reader die Oberfläche aktualisieren. Jetzt schon vorhandene soziale Elemente werden laut Green „zurückgezogen“.

An die Stelle der Freundschaftsfunktion, die Reader bisher hatte, treten dann die Circles von Google+. Anwender können beispielsweise einstellen, dass sie bestimmten Freundeskreisen Zugriff auf ihre RSS- und Atom-Feeds geben. Green kommentiert: „Wir glauben, dass das Endergebnis heutige Möglichkeiten übertreffen wird. Sie können sich jetzt schon bei Google+ anmelden und Circles für den Einsatz in Reader vorbereiten.“

Allerdings fürchtet Google auch, „dass manche von Ihnen das Gefühl bekommen, das Produkt sei nichts mehr für Sie“. Deshalb erweitere man die Exportmöglichkeiten von Reader. Sie schließen Abonnements, weitergeleitete Links, Freunde sowie mit „Like“ oder Sternchen markierte Einträge ein.

Google-CEO Larry Page hatte vergangene Woche angekündigt, sein Unternehmen werde jedes einzelne Produkt mit dem Sozialen Netzwerk in Verbindung bringen. Man wolle genau wissen, welche Suchresultate und welche Werbung ein Anwender sehen wolle. „Das heißt, dass wir die Identität und Weiterleitungen in alle Dienste integrieren, sodass wir eine echte Beziehung zu unseren Anwendern aufbauen.“

Themenseiten: Google, Internet, Kommunikation, Networking, Software, Soziale Netze

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