iTunes 10.5 bringt Unterstützung für iCloud und iOS 5

Neu ist auch die Synchronisierung von iOS-Geräten mit iTunes per WLAN. Das Update stopft zudem 79 Sicherheitslöcher in der Windows-Version. Ab Version 10.5 benötigt iTunes Quicktime nicht mehr.

Logo von iTunes

Apple hat iTunes 10.5 freigegeben. Die neue Version steht für Windows und Mac OS X zum Download bereit. Wichtigste Neuerung ist die Unterstützung für Apples Clouddienst iCloud, mit dem sich Daten drahtlos synchronisieren lassen. Das Update bereitet die Multimedia-Software aber auch auf iOS 5 vor.

iCloud ermöglicht es, gekaufte Musik und Videos in Apples Cloud zu speichern. Dort abgelegte Dateien stehen auf allen iOS-Geräten und Computern zur Verfügung, auf denen iTunes installiert ist. Die neue Version unterstützt auch automatische Downloads, was bedeutet, dass eine Kopie von im iTunes Store erworbener Musik automatisch auch auf andere PCs, Macs oder iOS-Geräte geladen wird.

Neu ist zudem eine Synchronisierungsoption per WLAN. Inhalte von iPhone, iPad oder iPod Touch lassen sich mit iTunes synchronisieren, sobald sie sich im selben WLAN-Netzwerk befinden. Den Versionshinweisen zufolge benötigt beziehungsweise enthält iTunes 10.5 Quicktime nicht mehr.

Darüber hinaus schließt die Windows-Version von iTunes 10.5 insgesamt 79 Sicherheitslücken. Sie ermöglichen es unter anderem, über manipulierte Bild- oder Videodateien Schadcode einzuschleusen und auszuführen. Die meisten Fehler stecken in der Rendering-Engine WebKit, die den iTunes Store und iTunes LP antreibt.

Das Update für Mac ist 102,51 MByte groß, die 32-Bit-Windows-Version 66,71 MByte und die 64-Bit-Windows-Version 68,41 MByte. Alle lassen sich über die Softwareaktualisierung oder direkt von der Apple-Website herunterladen.

iTunes 10.5 unterstützt Apples Clouddienst iCloud (Bild: Apple).
iTunes 10.5 unterstützt Apples Clouddienst iCloud (Bild: Apple).

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