Altmeister in neuem Gewand: Kaspersky Internet Security

Die 2012er-Version von Kasperskys Antimalware-Lösung präsentiert sich mit neuer Oberfläche, die an Androids App-Drawer erinnert. Wie gut das Tool den Rechner schützt und wie viel Rechenleistung es für sich beanpsrucht, zeigt der ZDNet-Test.

Die Suite des russischen Unternehmens Kaspersky Lab hat aufgrund seiner Ausstattung, seiner Performance und seiner guten Bewertungen seit vielen Jahren viele treue Anhänger und ist eines der am meisten verkauften Antiviren-Programme. Die 2012er Version des umfangreichen Software-Pakets (zum Download) bietet ein hohes Maß an Schutz und enthält Sicherheitstools, die von vielen anderen Konkurrenten in dieser Form nicht angeboten werden.

Die diesjährige Version konzentriert sich im wesentlichen darauf, das Produkt weiter zu verbessern, bringt aber auch einige neue Funktionen und glänzt zudem durch eine neue, einfach zu bedienende Benutzeroberfläche. Die Internet Security Suite kostet bei Kaspersky Deutschland 59,95 Euro für drei PCs.

Installation

Die Installation von Kaspersky Internet Security 2012 ist im Vergleich zum letzten Jahr vergleichsweise einfach. Die 2011er Version wurde mit einem fehlerhaften Installationsprogramm ausgeliefert, welches die Installation abbrach, wenn es selbst kleinste Einträge von Konkurrenzprodukten in der Registry entdeckte. Im Gegensatz hierzu lässt sich die aktuelle Version mühelos und ohne Probleme installieren.

Ein Neustart ist zwar offiziell nicht erforderlich, aber doch früher oder später notwendig, da das Produkt sich nur nach einem Reboot erfolgreich registriert. Dies ist zwar ärgerlich, aber offenbar aufgrund der engen Verzahnung von Sicherheitsprodukten mit dem System unvermeidlich.

Benutzeroberfläche

Im Bereich der Sicherheits-Suites sehen viele Benutzeroberflächen sehr ähnlich aus, wohingegen das Kaspersky Produkt durch eine völlig neu gestaltete Benutzeroberfläche auffällt. Das gewählte Design ähnelt dem App-Drawer-Konzept von Android und ist sehr angenehm zu benutzen.

Die Farbgestaltung der Suite ist ausgesprochen augenfreundlich und setzt weiterhin auf das Farbschema der Vorgängerversionen: Grün, Weiss und Grau. Alles andere hat sich jedoch radikal geändert.

Der obere Teil des Hauptfensters wird im Wesentlichen von der Anzeige des aktuellen Schutzstatus dominiert, während im sich im unteren Teil eine Leiste mit Schaltflächen befindet, die einen direkten Zugriff auf die vier wichtigsten Programmfunktionen erlaubt: Untersuchung (Scan), Update, Kindersicherung und Tools. Sechs weitere Funktionen sind entweder durch das Scrollen der Leiste im unteren Bereich erreichbar, oder, ähnlich wie bei einem App-Drawer, durch ein komplettes Aufklappen des unteren Bereiches.

Insgesamt wirkt die Oberfläche durch diesen Ansatz sehr aufgeräumt und optisch ansprechend. Der aktuelle Schutzstatus ist deutlich sichtbar, wichtige Funktionen direkt ansprechbar und zusätzliche Optionen mit wenigen Klicks erreichbar.

Der Zugang zu den Einstellungen und Berichten befindet sich in der oberen rechten Ecke des Hauptfensters in Form von Schaltflächen, wobei die dort verwendete Terminologie sich in allen Teilbereichen der Benutzeroberfläche konsequent wiederfindet. Diese Kontinuität und Konsistenz bei der Wahl der Bezeichnungen sollte sowohl Anfänger als auch Profis ansprechen.

Eine Schaltfläche mit dem Namen „Cloud-Sicherheit“, ebenfalls im oberen Teil des Hauptfensters, öffnet ein Fenster, in dem Kasperkys neue Cloud-Technologie erklärt wird.

In der Suite kann man, genau wie bei allen anderen Konkurrenten die bereits eine cloudbasierte Erkennung im Angebot haben, die anonymisierte Datenübermittlung an den Hersteller abschalten, ohne dass die Sicherheit der Anwender beeinträchtigt wird. Das Abschalten der Funktion ist leider unnötig schwierig, da der Zugang zu dieser Funktion in dem Programm etwas versteckt ist. Das lässt sich über „Allgemeine Einstellungen -> Erweiterte Einstellungen -> Feedback“ erreichen. Auf der rechten Seite kann die Funktion in dem aktiven Kontrollkästchen deaktiviert werden.

Ein Nachteil des neuen Designs ist allerdings, dass das Layout nicht veränderbar ist. So können Anwender beispielsweise nicht wie bei Bitdefender die Schaltflächen für die Tools umsortieren, um so von Ihnen häufig verwendete Funktionen schneller zu erreichen.

Auch die Tatsache, dass in den Reitern auf der linken Seite im Einstellungsfenster nur Icons und keine Textbeschreibungen angezeigt werden, erschwert die Handhabung des Produktes unnötig, da die verwendeten Icons nicht unbedingt selbsterklärend sind. In korrekter Reihenfolge handelt es sich hierbei um: Protection Center, Scan, Update und Erweiterte Einstellungen.

Die Navigation ist abgesehen von den fehlenden Textbezeichnungen bemerkenswert einfach, wobei die Einstellungen selber sehr leicht zu verstehen sind, erweitere Einstellungen eingeschlossen.

Die Bedienung der Benutzeroberfläche ist insgesamt sehr flüssig, der Wechsel zwischen Funktionen sehr schnell. Selbst ein ständiger Wechsel zwischen verschiedenen Programmfenstern zeigt keinerlei Verzögerungen.

Funktionen und Support

Die auffälligste Verbesserung in Kaspersky Internet Security 2012 ist das neue cloudbasierte Erkennungsnetzwerk. Dieses sendet Daten anonym zu Kaspersky Servern, wo eine Kombination von automatischen und manuellen Prozessen herausfindet, ob ein gerade heruntergeladenes Programm sicher ist oder nicht. Der Einsatz von cloudbasierten Erkennungsmethoden soll hierbei sowohl die Ressourcennutzung auf den Rechnern der Anwender reduzieren, als auch eine schnellere Echtzeit-Erkennung von Gefahren ermöglichen.

Änderungen gibt es auch beim Sandbox-Tool „Sichere Umgebung“, das potenziell gefährliche Programme in einem abgesicherten Bereich ausführt. Es funktioniert nun sowohl mit normalen Anwendungen als auch Webseiten, wobei ein grüner Rahmen entsprechend ausgeführte Programme deutlich hervorhebt.

Zum anwendungsinternen Zugriff auf die „Sichere Umgebung“ gehört ein Ordner für verdächtige Dateien. Nachdem diese auf Gefahren untersucht wurden, können sie auf dem Sandbox-freien Desktop gespeichert werden. Erst dann dürfen sie sich frei im System bewegen. Der Übergang zwischen Sandbox- und Nicht-Sandbox-Zuständen erfolgt nahtlos. Das Kaspersky-Tool ähnelt dem Standardtool für den Remotezugriff in Windows, wodurch man das Gefühl hat, eine normale Windows-Funktion zu verwenden.

Der File Advisor ist eine Option im Windows-Kontext Menü, die es erlaubt, die Reputation einer Datei zu prüfen, ohne dafür extra die Suite aufrufen zu müssen. Hierfür wird eine direkte Verbindung mit dem Kaspersky Sicherheitsnetzwerk (KSN) aufgebaut, welches die Sicherheit der Datei prüft und das Ergebnis zurück an den Rechner schickt. In ZDNet-Tests ist dies ein schneller und problemloser Vorgang, der allerdings letztendlich auch von der Geschwindigkeit der Internetverbindung des Anwenders abhängt.

Auch der Aktivitätsmonitor, zum ersten Mal in der 2011er Version ausgeliefert, wurde für die 2012er Version überarbeitet und bietet ein verbessertes Zurücksetzen von schädlichen Änderungen in Programmen. Schäden, die von durchgeschlüpfter Malware verursacht wurden, können nun beseitigt werden.

Kasperskys Netzwerkmonitor ist jetzt auch in der Lage den Netzwerk Traffic für ein- und ausgehende Verbindungen in Echtzeit anzuzeigen. Ein nützliches Tool ist der Internet Explorer Security Analyzer, der aber nur mit Windows XP und IE bis Version 8 funktioniert. Es ist merkwürdig, dass diese Funktion keine anderen Browser unterstützt.

Eine virtuelle Tastatur soll vor Keyloggern (Tasten-Rekordern) schützen. Diese Funktion existiert allerdings bereits seit Längerem und sollte eigentlich nicht mehr notwendig sein, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass man sich mit einem Keylogger infiziert solange die Sicherheits-Suite läuft.

Die vom Kaspersky Gadget zur Verfügung gestellten Funktionen wurden überarbeitet, um der neuen Benutzeroberfläche der Suite besser zu entsprechen, wobei ein Farbindikator auch weiterhin den Schutzstatus des Computers signalisiert. Durch einen Klick in die Mitte des Gadgets, das einem Monitor ähnelt, gelangt man in das Hauptprogramm der Suite.

Des Weiteren gibt es im unteren Bereich vier Schaltflächen die den Zugang zu folgenden Funktionen bieten: Update, um einen Update Vorgang zu starten, Task Manager, für sicherheitsrelevante Aktionen, Berichte, um Programmberichte anzuzeigen und eine Schaltfläche, um direkt in die „Sichere Umgebung“ zu wechseln. Insgesamt handelt es sich bei dem Gadget um ein nützliches Tool, dass es erlaubt, die wichtigsten Kaspersky Funktionen direkt zu erreichen. Alle Sicherheitsfunktionen arbeiten zudem genauso schnell wie die im Hauptprogramm.

Nahezu alle anderen Antivirenprogramme bieten einen „Quick Scan“ an. Kaspersky entfernte diese Funktion letztes Jahr aus dem Produkt und führte anstelle dessen zwei neue Scans ein: die „Schwachstellensuche“ und die „Untersuchung von wichtigen Bereichen“. Beide haben die Aufgabe, die bereits existierende „Vollständige Suche“ zu ergänzen. Nach Abschluss eines Scans wird eine Liste mit empfohlenen Maßnahmen angezeigt und der Anwender darüber informiert, ob gefundene Probleme sofort beseitigt werden müssen, oder ob es sich um kleinere Angelegenheiten handelt, die zu einem späteren Zeitpunkt behoben werden können, zum Beispiel Tracking-Cookies.

Der technische Support für Heimanwender ist insgesamt immer noch als ordentlich einzustufen. Unterstützung wird in Form eines Kontakt-Formulars, Foren, Knowledge-Base-Artikeln, Live-Chat und Telefon-Support geboten. Letzterer ist von 9 bis 20 Uhr beziehungsweise Samstags 9 bis 17 Uhr über eine kostenpflichtige Nummer erreichbar (14 Cent/Min aus dem Festnetz, 42 Cent/Min aus Mobilfunknetzen).

Leistung

Sowohl Kaspersky Internet Security 2012 (KIS) als auch das weniger umfangreich ausgestattete Kaspersky Anti-Virus 2012 (KAV) besitzen die gleiche Erkennungsengine und werden aus diesem Grund beide bewertet.

Im Vergleich zur Konkurrenz stehen bei Kaspersky 2012 schnelle Scans nicht so sehr im Mittelpunkt. Während eines Scans in einer praxisnahen Umgebung vermeldete das Programm fast während der kompletten Scan-Laufzeit eine geschätzte Gesamtlaufzeit von weniger als drei Minuten, obwohl im Test alle drei gemessenen Läufe im Mittel 8 Minuten und 10 Sekunden benötigen.

Die im CNET Lab gemessenen Werte bekräftigen diese Ergebnisse. Obwohl im Vergleich zum Vorjahr ein KIS Scan nur noch 1320 Sekunden anstelle von 1750 Sekunden benötigt, ist dies immer noch der langsamste Scan, der dieses Jahr gemessen wurde. Auch KAV ist mit seinen 1208 Sekunden insgesamt schneller als im letzten Jahr, aber selbst mit diesem Resultat noch einer der langsameren Scans in diesem Jahr. Ein direkter Vergleich der aktuellen Ergebnisse mit denen des Vorjahres ist leider nicht möglich, da das CNET-Testlabor seine Rechner im Laufe des Jahres von Windows 7 (64-Bit) auf Windows 7 SP1 (64-Bit) upgegradet hat.

Kasperskys Leistung ist als gut zu bewerten, sobald der Rechner betriebsbereit ist. Der Einfluss der Software auf die Startzeit eines Computers kann leider nur als geradezu grausam bezeichnet werden. KIS verlangsamt den Start um 21,3 Sekunden und KAV sogar um 24,3 Sekunden. Beim Herunterfahren eines Rechners sieht die Situation besser aus: KIS verlängert den Vorgang im Vergleich zu einem ungeschützten Computer um 12 Sekunden und KAV um 9,6 Sekunden.

Der zeitliche Einfluss auf die iTunes-Decodierung, Microsoft Office, Multimedia-Multitasking und Cinebench zeigt sich im Vergleich zu den anderen getesteten Produkten durchschnittlich. Der Umgang mit dem Produkt ist allerdings trotz der durchschnittlichen Werte auch während der Tests gut, gewählte Funktionen reagieren spontan und der Wechsel zu anderen Programmen erfolgt ohne fühlbare Verzögerung.

CNET-Labs-Benchmark-Ergebnisse der Kaspersky-2012-Produkte*

Sicherheitslösung Boot-
zeit
Shut-
down-
zeit
Scan-
dauer
MS-Office Perfor-
mance
iTunes-
Deko-
dierung
Media-
Multi-
tasking
Cinebench
Ungeschütztes System 40,0 6,0 395 120 342 17.711
Kaspersky Internet Security 2012 61,3 18,0 1320 429 125 345 17.122
ESET Smart Security 5 64,3 15,6 1208 416 125 344 17.021


*Alle Testmessungen in Sekunden außer Cinebench. Beim Cinebench-Test gilt: je höher die Puntkzahl, desto besser.

Bei unabhängigen Tests zur Bedrohungserkennung und -entfernung bekommt Kaspersky auch weiterhin in beiden Bereichen Spitzennoten. In Tests, die im ersten Quartal 2011 von AV-Test.org auf Windows 7 Rechnern durchgeführt wurden, erreichte Kaspersky mit 14 von 18 Punkten ein sehr gutes Gesamtresultat und passierte ohne Probleme den Schwellenwert von 11 Punkten, der für ein Zertifikat von AV-Test.org benötigt wird. Die Suite erzielte 5,5 von 6 Punkten für seine Schutzwirkung, 4,5 von 6 Punkten für seine Reparaturleistung, sowie 4 von 6 Punkten für die Benutzerfreundlichkeit.

AV-Test.org definiert seine Kategorien dabei wie folgt: Schutzwirkung ist der Schutz gegen Malware-Infektionen, wie Viren, Würmer oder trojanische Pferde. Reparaturleistung beschreibt die Effektivität bei der Säuberung und Reparatur eines mit Malware infizierten Rechners. Die Benutzbarkeit quantifiziert die Auswirkungen der Sicherheitssoftware auf die Benutzbarkeit des gesamten Rechners. Zu dieser Kategorie gehören beispielsweise die Verlangsamung des Computers durch die Software, Fehlalarme, falsche Warnungen und das irrtümliche Blockieren von Anwenderaktivitäten.

In einem weiteren Test von AV-Test.org, der im zweiten Quartal 2011 auf einem Windows XP Rechner durchgeführt wurde, schnitten Kaspersky Internet Security 2011 und 2012 wesentlich besser ab. Beide erreichten 16 von 18 Punkten. Während die Benutzbarkeit mit 5,5 Punkten gleich blieb, verbesserte sich die Schutzleistung um 1,5 Punkte auf ebenfalls 5,5 Punkte. Die Reparaturleistung stieg ebenfalls von 4 auf 5 Punkte an. Insgesamt eines der besten Ergebnisse, allerdings immer noch einen vollen Punkt hinter dem Spitzenreiter Bitdefender.

Für das dritte Quartal liegen bisher keine offiziellen Resultate vor, aber AV-Test.org war auf Anfrage von CNET bereit, vorläufige Ergebnisse zur Verfügung zu stellen. Den ermittelten Zahlen zufolge scheint die Sicherheitssuite auch weiterhin gut abzuschneiden. Die Trefferquote für die Erkennung von Malware liegt bei 99,4 Prozent, also über dem ermittelten Gesamtdurchschnitt aller im Mai 2011 zertifizierten Produkte von 98,5 Prozent und nur knapp hinter Bitdefender, welches 99,53 Prozent erreichte.

Die Suite konnte 100 Prozent der erkannten, aktiven Malware entfernen und liegt damit deutlich über dem Industrie-Durchschnitt. Auch die Erfolgsquote bei der Erkennung und Entfernung von Root-Kits liegt mit 94,4 Prozent deutlich über dem Industrie-Durchschnitt von 44,4 Prozent.

In einem Zero-Day-Angriffs-Test von AVTest.org war Kaspersky in der Lage 94,6 Prozent der Angriffe abzuwehren, was über dem Durchschnitt der Mai 2011 Zertifizierungsergebnisse von 80,5 Prozent liegt. Die Suite löste zudem keinerlei Fehlalarme aus. Insgesamt betrachtet belegen die Ergebnisse von AV-Test.org, dass sowohl Kaspersky 2011 als auch die neue Version 2012 einen sehr effektiven Sicherheitsschutz bieten und somit zu den Top-Produkten ihrer Kategorie gehören.

Bei einer weiteren Testorganisation, AV-Comparatives.org, landet Kaspersky 2011 in dem „Whole Product Dynamic Test“ des Labors unter den sechs besten Produkten. Bei diesem praxisnahen Test, der auch Cloud-basierten Schutz beinhaltet, wird ein äußerst realitätsnaher Malware-Befall simuliert, wie ihn ein durchschnittlicher PC-User im wirklichen Leben erfahren würde. Dabei kommen alle integrierten Sicherheitstechnologien bei der Schadprogramm-Abwehr zum Einsatz.

Ergebnisse vom Juni 2011 belegen, dass die Suite 98,3 Prozent der erfolgten Angriffe und Bedrohungen abwehren konnte und damit hinter F-Secure, Panda, Trend Micro, Bitdefender und GData auf dem sechsten Platz liegt. In einer Langzeitstudie des Labors, die alle Resultate von Januar bis Juni 2011 kumuliert, belegt die Software mit einer Erfolgsrate von 97,7 Prozent den achten Platz.

Ein weiteres unabhängiges Testlabor, Dennis Technology Labs, kam in seinem Internet-Sicherheitstest zu dem Ergebnis, dass das Produkt bei der Effizienz mangelhaft ist. Kaspersky PURE/Internet Security 2011 belegte in dem Test von elf Produkten mit 101,75 von insgesamt 150 Punkten nur den siebten Platz. Es muss allerdings angemerkt werden, dass dieser Test bereits im Januar dieses Jahres durchgeführt wurde.

Unabhängigen Tests zufolge war Kaspersky im vergangenen Jahr sehr effizient, da es in zwei der drei betrachteten Tests gute Noten bekommen hat. Langsame Scanzeiten, ein erheblicher Einfluss auf die Startzeit des Rechners und die Tatsache, dass das Programm nicht die höchsten Werte bei der Erkennung und dem Schutz erhalten hat, lassen allerdings Spielraum nach oben.

Fazit

Kaspersky Internet Security 2012 ist zweifellos eine solide Suite, die innovative Ansätze verfolgt, um Viren von Rechnern freizuhalten und die Daten der Anwender zu schützen. Einige der Sicherheitstools werden zudem von keinem anderen Konkurrenten angeboten. Die Scans der Suite sind nicht die schnellsten, aber die Software schützt definitiv ihre Anwender. Es bleibt zu hoffen, dass die neuen Cloud-basierten Technologien von Kaspersky dem Programm zu höherer Effizienz und mehr Geschwindigkeit verhelfen.

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Themenseiten: Kaspersky, Security-Analysen, Software

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