Salesforce-Chef als Sprecher auf Oracle-Konferenz ausgebootet

Marc Benioff eröffnet die Dreamforce 2011 (Bild: Salesforce.com)
Auf der eigenen messe durfte er sprechen: Marc Benioff eröffnet die Dreamforce 2011 (Bild: Salesforce.com).

Marc Benioff ist nach eigenen Angaben von der Liste der Redner für Oracles Hausmesse OpenWorld gestrichen worden. Der CEO von Salesforce.com gibt Oracle-Chef Larry Ellison persönlich die Schuld. Beide waren früher befreundet.

„Ich weiß nicht, warum … Larry hat gerade meine Rede morgen abgesagt!“, tweetete Benioff. Er fügte noch an: „Warnung vor der falschen Cloud!“, löschte diesen Zusatz aber später.

Zum Schweigen wollte er sich aber nicht bringen lassen und kündigte an, seine vorbereitete Rede in einem Hotel abzuhalten. Sogar eine Live-Übertragung werde es geben, verkündete Benioff bei Twitter. „The show must go on! Sorry Larry!“

Oracle hat die Ausladung in einer Stellungnahme als Terminplanänderung beschrieben. „Wegen des überwältigenden Besucheransturms auf der OpenWorld mussten wir mehrere Veranstaltungen verlegen. Die Session ‚Salesforce.com Executive Solution‘ wurde auf Donnerstag 8 Uhr in der Novellus-Aula verschoben.“ Benioff erklärte daraufhin, der neue Termin überkreuze sich mit seinen gebuchten Flügen – er werde zu diesem Zeitpunkt nicht teilnehmen können.

Benioff war bei Oracle jahrelang Ellisons Musterschüler gewesen, und der Oracle-CEO zählte zu den ersten Investoren in Salesforce.com. Dann kamen jedoch Unstimmigkeiten auf. Benioff äußerte beispielsweise 2004 gegenüber ZDNet: „Wir haben Larry Ellison durch unseren Börsengang einen prächtigen Gewinn verschafft, aber ich habe noch keinen Anruf erhalten, in dem er sich bedankt hätte.“

Marc Benioff macht auch aus Absagen eine große Show (Screenshot: ZDNet).
Marc Benioff macht auch aus Absagen eine große Show (Screenshot: ZDNet).

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