Amazon plant Silk-Browser angeblich auch für Windows und Mac OS X

Darauf lassen vom Online-Händler registrierte Domains schließen. Darunter sind Namen wie "Silkfordroid.com", "Silkforwindows.com" und "Silkformac.com". Insgesamt sichert sich Amazon 500 Domains mit den Begriffen "Fire" und "Silk".

Logo von Silk

Amazon wird möglicherweise seinen mit dem Tablet Kindle Fire vorgestellten Browser Silk auch auf andere Geräte portieren. Das lässt eine Liste von Domain-Namen vermuten, die der Online-Händler registriert hat. Der Blog Fusible hat darin Domains entdeckt, die sich auf „Fire“ und „Silk“ beziehen und auch Begriffe wie „Windows“ und „Mac“ enthalten.

Insgesamt hat sich Amazon dem Bericht zufolge mehr als 500 Domains gesichert, darunter „Silkfordroid.com“, „Silkformac.com“, „Silkforpc.com“, „Silkfortablets.com“ und „Silkforwindows.com“. Mit der Registrierung sei die auf Markenschutz spezialisierte Firma MarkMonitor beauftragt worden. Fusible schließt nicht aus, dass Amazon einige Domains nur gekauft hat, um sich abzusichern. Andere deuteten aber auf mögliche neue Produkte hin.

Sollte Amazon Silk auch künftig nur für das Fire-Tablet anbieten, wäre dies ein Feature, das der Konkurrenz fehlt. Falls es aber größere Ziele verfolgt, um beispielsweise seinen Online-Handel weiter voranzutreiben oder eine Grundlage für einen webbasierten App Store zu schaffen, dann wird Silk wahrscheinlich künftig auch für andere Plattformen erhältlich sein.

Ähnlich ist Amazon schon in der Vergangenheit mit seinem E-Book-Reader Kindle vorgegangen, der anfänglich nur als Hardware verfügbar war. Inzwischen gibt es Kindle-Apps auch für Windows, Mac OS X, Apples iOS, Googles Android und RIMs Blackberry. Amazons Ziel ist es heute nicht mehr, nur die Lesegeräte zu verkaufen, sondern auch die passenden Inhalte in Form von elektronischen Büchern zu liefern.

Themenseiten: Amazon, Browser, Software, Windows, macOS

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Stefan Beiersmann, Stephen Shankland
Autor: Stefan Beiersmann, Stephen Shankland
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