Chrome synchronisiert künftig Add-on-Einstellungen

Die Funktion ist schon im Chrome-Quellcode enthalten. Es dauert aber noch, bis sie auch in einer Browserversion Einzug hält. Bisher lassen sich unter anderem Passwörter und Lesezeichen synchronisieren.

Chrome Logo

Google hat Chrome um die Möglichkeit erweitert, die Einstellungen von Browsererweiterungen auf mehreren Geräten zu synchronisieren. Wer etwa das Add-on für Tweetdeck personalisiert, kann die Veränderungen künftig automatisch auf einen anderen Computer übertragen. Die Funktion ist Teil eines Software-Updates im Quellcode von Chrome.

Es wird einige Zeit dauern, bis die Aktualisierung auch in Browserversionen Einzug hält. Google geht damit einen Schritt weiter, Chrome nicht mehr nur als Browser, sondern als Fundament für Chrome OS zu sehen, das Web-Anwendungen ausführt.

Bisher lassen sich in Chrome etwa Passwörter, Lesezeichen und die Erweiterungen synchronisieren, die es dem Nutzer erlauben, den Browser anzupassen. Interessant wäre eine Option, offene Tabs auf andere Geräte zu übertragen, ebenso wie eine Chrome-Version, die samt allen Plug-ins auf Android-Smartphones und -Tablets läuft.

Anfang der Woche hatte Google eine erste Beta von Chrome 15 freigegeben. Sie ist für Windows, Mac OS X, und Linux verfügbar. Wichtigste Änderung ist die überarbeitete Seite „Neuer Tab“, die Zugriff auf die am häufigsten besuchten Websites, Lesezeichen und Apps bietet. Die Seite erscheint – je nach Voreinstellung – schon beim Start des Browsers, oder wenn ein neuer Tab geöffnet wird.

Die Navigation zwischen den einzelnen Kategorien erfolgt künftig über Pfeile am rechten beziehungsweise linken Bildrand sowie Schaltflächen am unteren Bildrand. Chrome merkt sich zudem den zuletzt ausgewählten Bereich und zeigt ihn mit jedem weiteren neuen Tab an.

Den Versionshinweisen zufolge unterstützt Chrome 15 Beta die JavaScript Fullscreen API, die nun in der Voreinstellung aktiviert ist. Apps und Erweiterungen, die im Chrome Web Store angeboten werden, lassen sich auch von der Website des jeweiligen Anbieters aus installieren. Google verlangt aber vorab eine Verifizierung über seine Webmaster Tools.

Die Entwickler haben auch schon mit der Arbeit an Chrome 16 begonnen. Das über den Developer Channel erhältliche Release kommt mit einer neuen Version der JavaScript-Engine V8 und unterstützt unter Windows und Mac OS X mehrere Benutzerprofile. Auch die Stabilität des Browsers hat Google verbessert.

Themenseiten: Browser, Chrome, Google, Software

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