Netgear bringt 500-MBit/s-Powerline-Adapter mit integrierter Steckdose

Das Modell XAV5601 kann laut Hersteller Full-HD- und 3D-Videos streamen. Es ist abwärtskompatibel zu Homeplug-AV-Geräten mit 200 MBit/s Durchsatz. Im Doppelpack kostet der Adapter 149 Euro.

Der XAV5601 kostet im Zweier-Set 149 Euro (Bild: Netgear).
Der XAV5601 kostet im Zweier-Set 149 Euro (Bild: Netgear).

Netgear hat sein Powerline-Portfolio um einen kompakten Netzwerkadapter mit einem theoretischen Datendurchsatz von bis zu 500 MBit/s erweitert. Der XAV5601 verfügt über eine integrierte Steckdose, die den durch ihn belegten Wandanschluss ersetzt. Laut Hersteller eignet er sich für IPTV wie das Telekom-Angebot „Entertain“ oder das Streamen von 3D-Videos mit einer Auflösung von 1080p im Netzwerk.

Der Adapter ist zu allen Geräten kompatibel, die nach dem Homeplug-AV-Standard arbeiten (IEEE P1901). So können beispielsweise Computer, Spielkonsolen, Blu-ray-Player, Settop-Boxen oder Streaming-Clients über Steckdosen an das Netzwerk beziehungsweise Internet angebunden werden, ohne Kabel zu verlegen. Angeschlossene Geräte sollen sich automatisch gegenseitig finden.

Die Datenübertragung lässt sich auf Knopfdruck verschlüsseln. Drei LEDs informieren über den Verbindungsstatus. Die Funktion „Pick-a-Plug“ prüft automatisch die Verbindungsqualität jeder Steckdose und zeigt per LED diejenige mit der höchsten Leistungsfähigkeit an. Das Gerät ist sowohl zu Windows als auch zu Mac OS X kompatibel.

Netgear vertreibt den 500-MBit/s-Adapter ab November zunächst im Zweier-Set (XAVB5601). Der Preis beträgt 149 Euro.

Ebenfalls ab November bietet Netgear das Einsteiger-Modell XAV1601 mit eingebauter Steckdose für 99 Euro im Doppelpack an. Das 79 Euro teure Basisset XAVB1301 kommt im Oktober auf den Markt. Beide Neuvorstellungen liefern eine maximale Datenrate von 200 MBit/s und sind zu HomePlug AV kompatibel.

Bei Powerline hängen die tatsächliche Übertragungsrate und -entfernung außer von den Netzwerkports der angeschlossenen Geräte auch von der Güte des genutzten Stromkabels, der Baumaterialien sowie dem Zustand der Steckdosen ab. Ob die Powerline-Netzwerke halten, was die Adapter-Hersteller versprechen, zeigt ein Praxistest von ZDNet.

Themenseiten: Hardware, Netgear, Networking, Netzwerk

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