E-Mails von T-Online immer noch als Spam eingestuft

Die Gespräche mit dem Sperrlistenbetreiber Spamcop laufen noch. Von anderen Listen ist T-Online schon wieder verschwunden. Hacker haben sich angeblich Zugriff auf Konten mit unbegrenztem E-Mail-Versand verschafft.

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Nutzer von T-Online haben nach wie vor Probleme, E-Mails zu verschicken. Das Unternehmen ist auf die schwarze Liste von Spamcop geraten, weil über seine Mailserver zeitweise große Mengen von Spam verschickt worden waren. Nach Angaben der Deutschen Telekom sind Umstand und Ursache bekannt. „Umfangreiche Maßnahmen, die T-Online-Mailserver von den Listen zu nehmen, sind eingeleitet“, heißt es in einer Twitter-Nachricht.

T-Online bot bisher jedem, der eine Website über den Dienst erstellte, Postfächer mit unbegrenztem E-Mail-Versand. Laut der Süddeutschen Zeitung ist das Problem seit Monaten virulent. Ein Sprecher sagte der Zeitung, Hacker hätten sich Zugang zu solchen Konten verschafft und darüber Spam verschickt. So seien die Server der Telekom auf mehrere Sperrlisten geraten. Viele E-Mail-Server nehmen keine Nachrichten an, die auf einer solchen Sperrliste stehen.

Nach Informationen der SZ hat T-Online den Versand von E-Mails mittlerweile begrenzt und auffällige Konten gesperrt. Dadurch habe man die Spam-Verbreitung schon drastisch reduziert, erklärte der Unternehmenssprecher. Deshalb sei man wieder von einigen Sperrlisten gestrichen worden. Die Gespräche mit Spamcop dauerten aber noch an.

Betroffen sei nur „ein ganz kleiner Teil“ der über T-Online versendeten E-Mails. Wird eine Nachricht nicht zugestellt, erhält der Absender eine Fehlermeldung. Weitere Versuche seien zwecklos, sagte der Unternehmenssprecher gegenüber der SZ. Man könne es höchstens über ein anderes Konto probieren.

Themenseiten: Deutsche Telekom, E-Mail, Hacker, Internet, T-Online, Telekom

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