Chinesische E-Commerce-Site plant Börsengang mit Rekordumfang

4 bis 5 Milliarden Dollar will Jingdong in der ersten Hälfte 2012 generieren. Den Rekord bei Web-Unternehmen hält derzeit Google mit 1,4 Milliarden im Jahr 2004. Jingdongs Site 360buy gilt als Amazon Chinas mit zuletzt 1,6 Milliarden Dollar Umsatz.

Logo 360buy

Ein chinesischer Betreiber einer E-Commerce-Plattform strebt den größten Börsengang eines Web-Unternehmens bisher an. Dies berichtet das Wall Street Journal (WSJ) mit Verweis auf anonyme Quellen. Die Betreiberfirma der Site 360buy namens Beijing Jingdong Century Trading strebe an, durch den IPO zwischen 4 und 5 Milliarden Dollar zu generieren, heißt es.

Als Termin hat es die erste Jahreshälfte 2012 festgesetzt. Der Rekord für Online-Firmen stammt von 2004, als Google 1,9 Milliarden Dollar durch seinen Börsengang erzielte.

360buy gilt als das Amazon Chinas. Die dort angebotene Produktpalette reicht von Elektronik bis zu Schuhen. Einem Sprecher zufolge, den das WSJ zitiert, ist Jingdong Century Trading finanziell sehr gut aufgestellt: Der Umsatz sei 2010 auf 1,6 Milliarden Dollar gestiegen und habe sich damit gegenüber 2009 fast verdreifacht.

Chinesische Unternehmen haben auf den weltweiten Aktienmärkten zuletzt für großes Interesse gesorgt. Baidus Aktien beispielsweise liegen derzeit bei rund 148 Dollar. Der Kurs war allein im letzten Jahr um 72 Dollar gestiegen. Allerdings könnte die zuletzt bei Online-Start-ups übliche Zurückhaltung der Börsen den Start von Jingdong trüben. Groupon beispielsweise hatte seinen IPO für diesen Monat geplant, verschob ihn aber wegen der Stimmung am Aktienmarkt auf Oktober oder November. Auch Zynga soll seinen Börsengang verschoben haben, ebenso wie Facebook.

Themenseiten: Business, China, E-Commerce, Internet

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