Google kauft weitere 1000 IBM-Patente

Sie decken Techniken wie "Kommunikation über ein Netzwerk" oder "Vergabe sicherer Passwörter" ab. Insgesamt hat Google dieses Jahr schon mindestens 2053 IBM-Schutzrechte erworben. Es wehrt sich damit gegen Apple, Microsoft und Oracle.

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Google hat einen weiteren Schwung von IBM-Patenten gekauft. Die Transaktion vom 17. August wurde erst jetzt durch das US-Patentamt veröffentlicht. Es handelt sich um genau 1023 Schutzrechte; im Mai hatte Google schon einmal 1000 und im Juni noch 30 weitere IBM-Patente erworben.

Zu den abgedeckten Technologien gehörten „Kommunikation über ein Netzwerk“, „Vergabe sicherer Passwörter“ und „dynamische Manipulation animierter Grafiken in einem Webbrowser“. Der Preis, den der Suchanbieter gezahlt hat, ist nicht bekannt.

Im August hatte Google Konkurrenten wie Apple, Microsoft und Oracle „eine feindselige, organisierte Kampagne gegen Android mit zweifelhaften Patenten“ vorgeworfen. Seither scheint es die Strategie zu verfolgen, sich selbst in den Besitz von mehr oder minder zweifelhaften Patenten zu bringen. War es im April beim Ausverkauf der Nortel-Patente noch erfolglos, konnte es letzten Monat mit der Übernahme von Motorola Mobility 17.000 Schutzrechte plus 7000 ausstehende Anträge an sich bringen, von denen einem Bericht zufolge immerhin 18 im Kampf gegen Apple erfolgversprechend sind.

Einen Teil seiner Patente hat Google allerdings seinem taiwanischen Android-Partner HTC abgetreten, der sich damit ebenfalls gegen Apple wehren will. Sie stammten ursprünglich von Palm, Motorola und Openwave Systems, waren aber schon seit vergangenem Jahr in Googles Besitz.

Themenseiten: Business, Google, IBM, Patente, Urheberrecht

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