Facebook bringt „Subscribe“-Button

Damit können Mitglieder Neuigkeiten von anderen abonnieren, mit denen sie nicht via Facebook befreundet sind. Sie bekommen aber nur die öffentlichen Einträge zu sehen. Die Funktion erinnert an Twitter sowie den Kreis "Nur folgen" von Google+.

Facebook hat einen „Abonnieren“-Button eingeführt. Er erlaubt es, die – öffentlichen – Postings von Mitgliedern zu abonnieren, ohne mit ihnen befreundet zu sein. Die Funktion erinnert an das „Folgen“-Feature von Twitter oder den Kreis „Nur folgen“ von Google+. Facebook rollt den Button wie gewohnt in den kommenden Tagen schrittweise aus.

Die "Abonnieren"-Schaltfläche lässt sich per Opt-in zum eigenen Profil hinzufügen (Bild: Facebook).
Die „Abonnieren“-Schaltfläche lässt sich per Opt-in zum eigenen Profil hinzufügen (Bild: Facebook).

„Bisher war es unmöglich, Updates von Menschen zu erhalten, die einen interessieren, aber die man nicht persönlich kennt – etwa Künstler, Politiker oder Journalisten“, schreibt Entwickler Zach Rait in einem Blogeintrag. Der Subscribe-Button soll das vereinfachen. Er dient zum einen dazu, stärker zu steuern, welche Updates im eigenen Newsfeed erscheinen. Zum anderen lassen sich damit Aktualisierungen von Personen abonnieren, mit denen man nicht auf Facebook befreundet ist – und ihnen auch Updates zu schicken.

Mitglieder können ihrem Profil einen Abonnieren-Button hinzufügen, wenn sie ihre öffentlichen Aktualisierungen mit mehr Menschen teilen möchten. Es handelt sich um eine „komplett optionale Funktion“, wie Rait betont. Sie wird ausnahmsweise nur per Opt-in über die Website facebook.com/about/subscribe aktiviert, wo Nutzer „Abonnements zulassen“ können. Sie sehen dann auch, wer ihre öffentlichen Einträge abonniert hat.

Mit Hilfe der Abonnieren-Schaltfläche lässt sich Facebook zufolge auch steuern, wie viel ein Mitglied von einzelnen Freunden lesen will: alle Updates, die meisten oder nur die wichtigsten. Zudem gibt es die Möglichkeit, Postings nach ihrem Typ einzustufen: „Nur Fotos von einem Freund, keine Geschichten über Spiele von einem anderen oder von einem dritten überhaupt nichts“, schreibt Rait.

Facebook hat gerade erst mit dem Rollout von Smart-Listen begonnen: Sie gruppieren Freunde automatisch nach Profilinformationen, die sie mit einem Mitglied gemeinsam haben, etwa Beruf, Schule, Familie oder Wohnort. Die Listen lassen sich auch manuell bearbeiten. Zudem gibt es künftig die Option, Facebook-Freunde in „enge Freunde“ und „Bekannte“ zu unterteilen – und so zu steuern, wie viele Aktualisieren von wem im Newsfeed zu sehen sind.

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