Hackereinbruch bei der Linux Foundation

Auf LinuxFoundation.org und Linux.com findet sich derzeit nur ein Hinweis. Die Administratoren überprüfen die Server und Dienste. Sie glauben an einen Zusammenhang mit dem Ende August entdeckten Einbruch bei kernel.org.

Logo der Linux Foundation

Nach einem am 8. September entdeckten Hackerangriff sind die Domains LinuxFoundation.org und Linux.com sowie ihre Subdomains derzeit geschlossen. Die Linux Foundation räumt dort erst einmal auf. Das hält sie für die der Erfahrung nach beste Möglichkeit, bezeichnet es aber auch als eine „extreme Sicherheitsmaßnahme“.

Wenige Wochen zuvor war auch das Linux-Archiv kernel.org gehackt worden. Nach eigenen Angaben glaubt die Linux Foundation an einen Zusammenhang; möglicherweise sei die gleiche Sicherheitslücke genutzt worden.

An die Nutzer ergeht folgender Rat: „Wie bei jedem Einbruch sollten Sie als Sicherheitsmaßnahme die auf diesen Sites verwendeten Passwörter und SSH-Schlüssel als kompromittiert betrachten. Falls Sie die Passwörter auch auf anderen Sites verwenden, ändern Sie sie bitte sofort. Wir überprüfen derzeit alle Systeme und werden diese Nachricht aktualisieren, sobald mehr Informationen vorliegen.“

Die Linux Foundation klärt auch auf, dass sie die Dienste und Programme Linux.com, Open Printing, Linux Mark sowie ihre Veranstaltungen hoste, nicht aber den Linux-Kernel oder anderen Code. Die Site kernel.org allerdings ist nach dem am 28. August entdeckten Angriff ebenfalls noch offline.

Hinweis (Screenshot: ZDNet)
Hinweis (Screenshot: ZDNet)

Themenseiten: Hacker, Linux, Linux Foundation, Open Source, Server, Servers

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1 Kommentar zu Hackereinbruch bei der Linux Foundation

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  • Am 12. September 2011 um 17:11 von Johannes Borchard

    Wieso?
    Wer tut so etwas un aus welchem Grund? Quelldateien bringen ja eh nichts, da OpenSource. Vielleicht Gegner von Linux. Schätze mal auf Microsoftanhänger.

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