Sony stellt Android-Tablets P und S auf der IFA vor

Ersteres lässt sich über die US-Site schon vorbestellen. Das Sony S mit WLAN und 16 GByte Speicher ist ab Ende September für 479 Euro erhältlich, das Sony P folgt Mitte November für 600 Euro. Von der Konkurrenz abheben will sich Sony mit einem vielfältigen Medienangebot.

Sony hat zur IFA 2011 Einzelheiten zu seinen Android-Tablets veröffentlicht, die ursprünglich unter den Codenamen S1 und S2 entwickelt worden waren. Sie heißen jetzt Sony S und Sony P, wobei das P offenbar für „Pocket“ steht. Ersteres startet in den USA am 16. September; europäische Kunden müssen sich bis Ende September gedulden. Zweiteres folgt Mitte November. Sony ist damit einer der letzten großen Hersteller, der in den Tablet-Markt einsteigt.

Das Gehäuse des Sony S ist keilförmig, was den Blickwinkel verbessern soll (Bild: Sony)
Das Gehäuse des Sony S ist keilförmig, was den Blickwinkel verbessern soll (Bild: Sony)

Das Sony S als größeres der beiden Tablets kommt mit einem Display von 9,4 Zoll. Es lässt sich in einer WLAN-Variante mit 16 GByte Speicher ab sofort für 499 Dollar auf der US-Site des Unternehmens vorbestellen. In Deutschland wird es für 479 Euro erhältlich sein; die 32-GByte-Variante kostet 579 Euro. Im November soll laut Hersteller zusätzlich eine UMTS-fähiges S-Modell auf den Markt kommen – für 599 Euro. Das zusammenklappbare Sony P besitzt zwei Bildschirme mit jeweils 5,5 Zoll. Es startet Mitte November in einer 16-GByte-Version mit WLAN und UMTS für 599 Euro.

Die beiden Tablets ähneln sich in der Ausstattung. Als Prozessor kommt ein Tegra 2 von Nvidia zum Einsatz, als Betriebssystem dient Android 3.1 Honeycomb. Beide Geräte verfügen über eine Frontkamera mit VGA-Auflösung sowie eine 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. Weiters vorhanden sind ein SD-Karten-Slot, Micro-USB für die Synchronisation, Bluetooth 2.1+EDR sowie WLAN nach IEEE 802.11b/g/n. Das P verfügt außerdem über ein UMTS-Modem.

Es sind weniger die technischen Daten, mit denen sich Sonys Tablets von anderen Angeboten abzuheben versuchen. Ihnen liegen eigenständige Designkonzepte zugrunde, während sich die meisten Wettbewerber mehr oder weniger Apples iPad zum Vorbild genommen haben. Das Sony S besitzt eine Keilform mit einem nach vorne leicht abgesenkten Display. Das soll nicht nur den Blickwinkel verbessern, wenn es auf einem Tisch aufliegt, sondern auch dafür sorgen, dass sich das Tablet besser in der Hand halten lässt. Das P erinnert ein wenig an ein Brillenetui.

Zusammengeklappt erinnert das Sony P an ein Brillenetui (Bild: Sony)
Zusammengeklappt erinnert das Sony P an ein Brillenetui (Bild: Sony)

Neben Google Mail und Google Talk nebst Videochat will Sony mit seinen Mediendiensten punkten: Die Tablets erhalten Zugriff auf Sonys Entertainment Network Service. Darüber bieten die Japaner Musik, Filme und TV-Serien an. Ergänzend ist Sonys E-Reader-Software vorinstalliert; noch vor Ende des Jahres wird der Zugriff auf seinen Reader Store auch in Deutschland möglich sein. Sowohl das S als auch das P ist PlayStation-zertifiziert und soll auch als Fernbedienung für Fernseher und andere Sony-Geräte einsetzbar sein. Via DLNA lassen sich Medieninhalte auch auf Geräten anderer Hersteller wiedergeben.

Themenseiten: Android, Hardware, IFA, Messen, Mobile, Sony Europe Limited; Zweigniederlassung Deutschland, Tablet

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