Bericht: Intel stoppt Erweiterung seiner Fab in Irland

Das Werk wird angeblich doch nicht auf 22-Nanometer-Produktion umgestellt. Eine endgültige Entscheidung über seine Kapazitäten wird in der zweiten Septemberwoche erwartet. Derzeit gehen dort 90- und 65-Nanometer-Chips vom Band.

Intel hat eine gepante Erweiterung seiner irischen Chipfabrik Fab 24 eingestellt. Das berichtet die Finanz-Website Barron’s. Eine mit der Anlage vertraute Quelle konnte den Report bestätigen. Eine Stellungnahme von Intel steht noch aus.

Barron’s zitiert den Analysten C. J. Muse von Barclays Capital mit den folgenden Worten: „Intel hat sich entschieden, Fab 24 (Irland) von seiner Roadmap 1270 (22 nm) zu nehmen. Soweit wir wissen, fällt die Entscheidung, die Kapazitäten in eine andere Fab zu transferieren oder stillzulegen, spätestens in der zweiten Septemberwoche.“ Das Werk steht in Leixlip in der Grafschaft Kildare.

Eine Quelle hat ungefähr gleichzeitig ZDNet Großbritannien informiert: „Habe gerade gehört, dass Intel heute Morgen einen Stopp der Weiterentwicklung von Fab 24 kommuniziert hat. Zulieferer wurden anscheinend schon informiert.“

Fab 24 fertigt derzeit Prozessoren mit 90 und 65 Nanometern Strukturbreite. Wenn sie nicht auf 22 Nanometer umgestellt wird, könnte Intel sie in ein paar Jahren für die 14-Nanometer-Produktion aufrüsten.

Themenseiten: Business, Intel, Prozessoren

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