Bericht: Auch Microsoft wollte Motorola Mobility

Angeblich lehnte Motorola ab, weil Microsoft sich nur für seine Patente interessierte. Außerdem zahlte Google 60 Prozent Aufschlag auf den aktuellen Kurs. Vor fünf Wochen soll es zu ersten Verhandlungen gekommen sein.

Logo von Motorola

Für das von Google aufgekaufte Unternehmen Motorola Mobility hat es einem Bericht von GigaOm zufolge zahlreiche Interessenten gegeben. Auch Microsoft soll über einen Kauf verhandelt haben, bevor Google für 12,5 Milliarden Dollar den Zuschlag bekam.

Mit der Übernahme hätte Microsoft seine ohnehin beeindruckende Patentsammlung noch erweitern können. Der Spielraum für Google und sein Betriebssystem Android wäre dann noch geringer geworden. GigaOm zufolge war es just diese Bedrohung, die Google an den Verhandlungstisch holte.

Motorolas Aktien waren vor der Übernahme acht Monate lang stetig gefallen. Dennoch zahlte Google einen Aufschlag von 60 Prozent auf den aktuellen Aktienwert. Den Ausschlag für Google gab aber laut GigaOm nicht nur der Preis – Motorola habe es nicht gefallen, dass Microsoft nur an seinen Patenten interessiert war.

Die Verhandlungen hatten GigaOm zufolge vor rund fünf Wochen begonnen. Wichtigste Teilnehmer waren Google-CEO Larry Page und Motorola-CEO Sanjay Jha. Eine Sprecherin von Microsoft wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.

Themenseiten: Business, Google, Microsoft, Mobile, Motorola, Patente, Smartphone, Übernahmen

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Bericht: Auch Microsoft wollte Motorola Mobility

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *