Apple lässt sich Anti-Schmier-Beschichtung für Touchscreens patentieren

Neu ist nur das Verfahren, um die Flüssigkeit auf den Bildschirm aufzubringen: Seit dem iPhone 3GS sind Apples Touchscreens gegen Fette geschützt. Die neue Methode kommt angeblich in der iPhone-5-Fertigung zum Einsatz.

Apple hat einen Antrag auf ein Patent für eine fettabweisende Touchscreen-Beschichtung eingereicht. Patently Apple nennt die verwendete Substanz „oleophobisch“. Sie soll verhindern, dass die zur Navigagtion verwendeten Finger Abdrücke auf dem Bildschirm hinterlassen.

Die Flüssigkeit wird mit einem Verfahren namens Physical Vapor Desposition (PVD) aufgebracht, also letztlich durch Verdampfen. Dazu muss sich der Bildschirm im Inneren eines Glasbehälters befinden, der mit inertem Gas gefüllt ist. Unter diesen Bedingungen ist es möglich, die Substanz einfach auf das Glas aufzusprühen und zur festen Beschichtung werden zu lassen.

Gerüchten zufolge soll die Technik schon beim voraussichtlich im September 2011 erscheinenden iPhone 5 zum Einsatz kommen. Allerdings reicht Apple im Jahresverlauf stets zahlreiche Patentanträge ein, die nicht alle genehmigt werden – und von denen noch weniger tatsächlich in Produkten umgesetzt werden.

Die Idee einer fettabweisenden Displaybeschichtung ist überdies nicht neu: Apple hat lediglich ein verbessertes Verfahren entwickelt, um sie anzufertigen. Schon seit dem iPhone 3GS sind Apples Touchscreens mit einer solchen oleophobischen Substanz beschichtet. In der Praxis lässt ihre Wirkung leider mit zunehmender Nutzungsdauer nach.

Apple hat ein neues Verfahren entwickelt, um Displays fettabweisend zu beschichten (Bild: USPTO).
Apple hat ein neues Verfahren entwickelt, um Displays fettabweisend zu beschichten (Bild: USPTO).

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Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu Apple lässt sich Anti-Schmier-Beschichtung für Touchscreens patentieren

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  • Am 16. August 2011 um 16:11 von Sven Dahmen

    Apple hat also eine Lackierkammer erfunden?
    Ersetze „206“ durch „Autotür“…
    …dann stellt die Abbildung genau das dar, was mein Automechaniker seit Jahrzehnten nutzt. Ich habe das sogar als „mobile-device“ und damit am Samstag meinen Zaun angesprüht.

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