Adobe bringt Webentwickler-Tool „Muse“

Es richtet sich an Grafikdesigner ohne Programmierkenntnisse. Seine Basis ist die Adobe Integrated Runtime. Außerdem nutzt es Webstandards wie HTML 5 und CSS3.

Adobe hat eine öffentliche Beta eines neuen Tools zur Entwicklung von Websites bereitgestellt. Es trägt den Codenamen „Muse“ und basiert auf der Adobe Integrated Runtime (AIR). Im Gegensatz zum komplexeren Dreamweaver ist Muse auf Grafikdesigner ausgerichtet, die ohne Programmierkenntnisse Webseiten gestalten wollen.

Das Tool nutzt nach Unternehmensangaben die jüngsten Webstandards wie HTML 5 und CSS3. „Die Möglichkeit, Websites so einfach zu erstellen wie das Layout einer Seite in InDesign, ist eine der häufigsten Anfragen unserer Design-Kunden“, sagt Lea Hickmann, Senior Director Creative and Interactive Solutions bei Adobe.

Muse stellt Entwicklern Möglichkeiten wie Widgets für Navigationsmenüs und interaktive Elemente für Diashows und Rollover-Effekte zur Verfügung, die sich anpassen lassen. Zudem können Website-übergreifende Layouts und Einstellungen festgelegt werden.

Das Tool optimiert darüber hinaus bei der Veröffentlichung einer Website automatisch Bilder in den Formaten „.PSD“ und „.PNG“. Es erlaubt auch einen einfachen Wechsel zwischen Schriften, die sicher im Browser dargestellt werden können, und Bildschirmschriften, die als Bilder angezeigt werden.

Adobe bietet Entwicklern weiter die Möglichkeit, mit Muse erstellte Websites auf von Adobe gehosteten Servern zu testen. Von dort aus können sie an Kunden verschickt, per FTP an andere Hoster übertragen oder über Adobes kostenpflichtiges Hosting-Angebot veröffentlicht werden.

Die Beta, die nur in englischer Sprache vorliegt, kann ab sofort kostenlos von der Adobe-Website geladen werden. Dort zeigt das Unternehmen auch Beispiele für mit Muse erstellte Seiten. Das fertige Produkt soll Anfang 2012 erscheinen und nur als Abonnement zum Preis von 20 Dollar pro Monat oder 180 Dollar im Jahr erhältlich sein.

Adobes Webentwickler-Tool "Muse" setzt keine Programmierkenntnisse voraus (Bild: Adobe).
Adobes Webentwickler-Tool „Muse“ setzt keine Programmierkenntnisse voraus (Bild: Adobe).

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