Adobe stopft kritische Löcher in Flash Player und Photoshop

Betroffen ist Flash Player 10.3 für Windows, Mac OS X, Linux, Solaris und Android. Ein Angreifer könnte die vollständige Kontrolle über ein System übernehmen. Weitere Anfälligkeiten beseitigt Adobe in Flash Media Server, Shockwave Player und RoboHelp.

Adobe hat seinen Flash Player auf die Version 10.3.181.5 aktualisiert. Das Update stopft insgesamt 13 Löcher, deren Risiko das Unternehmen als „kritisch“ bewertet. Darüber hinaus stehen Patches für Photoshop CS5, Shockwave Player, Flash Media Server und RoboHelp zum Download bereit.

Die Lücken in Flash Player stecken in der Version 10.3.181.36 und früher unter Windows, Mac OS X, Linux und Solaris. Android-Nutzer müssen auf Flash Player 10.3.186.3 umsteigen. Nach Unternehmensangaben werden die Schwachstellen, die eine Kontrolle über ein System ermöglichen, bisher noch nicht aktiv ausgenutzt.

Google hat das in seinen Browser Chrome integrierte Flash-Plug-in ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht. Es ist Bestandteil von Chrome 13.0.782.112 für Windows, Linux und Mac OS X.

In Photoshop CS5 und CS5.1 für Windows und Mac OS X beseitigt Adobe einen Fehler beim Umgang mit GIF-Dateien. Ein Angreifer müsste ein Opfer dazu verleiten, eine manipulierte GIF-Datei zu öffnen, um Schadcode einschleusen und ausführen zu können.

Shockwave Player 11.6 und früher für Windows und Mac OS X ist einer Sicherheitswarnung zufolge ebenfalls anfällig für das Einschleusen und Ausführen von Schadcode. Fehler in Flash Media Server 4.02 und früher für Windows und Linux sowie RoboHelp 9 und früher für Windows ermöglichen Denial-of-Service-Angriffe beziehungsweise Cross-Site-Scripting.

Neben Adobe hat auch Microsoft zahlreiche Sicherheitsupdates für seine Produkte bereitgestellt. Einer von insgesamt 13 Patches stopft sieben als „kritisch“ eingestufte Löcher in Internet Explorer 6, 7, 8 und 9. Darüber hinaus sind Windows, Visual Studio, .NET Framework und Visio anfällig.

Themenseiten: Adobe, Flash, Google

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