Facebook kauft E-Book-Hersteller Push Pop Press

Die Technik des Start-ups soll künftig in das Social Network einfließen. Einen Einstieg ins E-Book-Geschäft schließt Facebook hingegen aus. Finanzielle Details der Transaktion gaben die Firmen nicht bekannt.

Facebook hat das auf die Entwicklung elektronischer Bücher spezialisierte US-Start-up Push Pop Press gekauft. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht bekannt. Push Pop Press wurde durch eine interaktive Ausgabe des Buchs „Wir haben die Wahl“ des früheren US-Vizepräsidenten Al Gore für iPhone und iPad bekannt. Die von Kritikern gelobte E-Book-App brachte dem Unternehmen Anfang des Jahres einen Apple Design Award ein.

Für Facebook bedeutet die Übernahme laut Push Pop Press jedoch keinen Einstieg ins E-Book-Geschäft. Facebook kaufe das Unternehmen vielmehr wegen seiner Technologien, die künftig in das Social Network einfließen sollen. „Auch wenn Facebook nicht plant, digitale Bücher herauszubringen, sollen die Ideen und Technologien hinter Push Pop Press in Facebook integriert werden, um Nutzern bessere Möglichkeiten zu geben, ihre Geschichten mit anderen zu teilen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Start-up. Facebook sei angesichts von Millionen Menschen, die dort jeden Tag Inhalte veröffentlichten, eine gute Heimat für Push Pop Press.

Ähnlich äußerte sich auch Facebook. Die bahnbrechende Software des Start-up verändere die Art, wie Nutzer digitale Inhalte veröffentlichten und konsumierten, schreibt eine Sprecherin in einer E-Mail an ZDNet. „Wir können es kaum erwarten, dass die Firmengründer Mike Matas und Kimon Tsinteris mit ihrer Arbeit beginnen.“

Bei der Vorstellung des Skype-basierten Videochats im vergangenen Monat hatte Facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg weitere Neuerungen für das Social Network angekündigt. Unter anderem soll das Unternehmen an einer nativen iPad-Anwendung arbeiten.

Techniken von Push Pop Press' iPad-Anwendung sollen künftig in Facebook einfließen (Bild: Push Pop Press).
Techniken von Push Pop Press‘ iPad-Anwendung sollen künftig in Facebook einfließen (Bild: Push Pop Press).

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