HTC klagt in Großbritannien gegen Apple

Es ist der erste Prozess zwischen diesen beiden Firmen in Europa. Sie legen ihren Streit also nicht wie letzte Woche vermutet außergerichtlich bei. Vor der ITC war es zu einem Patt gekommen.

HTC hat gegen Apple in Großbritannien Klage wegen Patentverstößen eingereicht. Dies bedeutet, dass der Rechtsstreit zwischen beiden Unternehmen doch nicht wie erwartet beigelegt wird. Letzte Woche hatte HTCs Chief Financial Officer Winston Young noch Gesprächsbereitschaft signalisiert.

Statt eine Einigung anzustreben, legt HTC also nach, wie Bloomberg berichtet. Die Einzelheiten des neuen Verfahrens – das erste zwischen diesen beiden Gegnern in Europa – sind nicht bekannt. FOSS-Blogger Florian Müller erwartet aber nun, dass „Apple zurückschlagen wird“.

Der Streit geht auf eine Beschwerde von Apple bei der US-Handelskommission ITC vom März dieses Jahres zurück. Die vorläufige ITC-Entscheidung kam Mitte Juli: Sie gab Apple recht. Anschließend kaufte HTC mit dem Unternehmen S3 selbst 235 Patente, die wiederum Apple verletzt. Nach diesem teuer erkauften Unentschieden schien HTC nun einlenken und zu einem Vergleich finden zu wollen.

Während die neue HTC-Klage einging, konnte Apple gerade einen Prozess gegen Samsung für sich entscheiden. Das Samsung Galaxy Tab 10.1 verstößt laut Gerichtsentscheid gegen zehn von Apples Patenten und darf in Australien vorläufig nicht mehr verkauft werden.

Themenseiten: Apple, Business, HTC, Mobil, Mobile, Patente, Tablet

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