Facebook-Konto von Pfizer gehackt

Der Vorfall ereignete sich letzte Woche. Die Eindringlinge meldeten: "Bitte künftig besser schützen. Nach einer Google-Suche war ich drin." Inzwischen ist der Originalzustand wiederhergestellt.

Logo von Pfizer

Laut einem Twitter-Post der Gruppe Script Kiddies wurde in das Facebook-Konto des weltgrößten Pharmakonzerns – Pfizer – eingebrochen. Der Vorfall ereignete sich vergangene Woche. Derzeit zeigt das Konto keine Spuren der Eindringlinge mehr.

Die Hacker hatten zwischenzeitlich zahlreiche Botschaften auf Pfizers Facebook-Seite veröffentlicht. Eine lautete: „An den Zuständigen dieser Facebook-Seite. Tipp fürs nächste Mal: das Unternehmen ETWAS besser schützen. Nach einer Google-Suche war ich drin.“

Der Ziel solcher Angriffe ist es, auf Sicherheitslücken in Firmen hinzuweisen und möglicherweise naive Anwender auf die sehr reale Gefahr eines Datenverlusts aufmerksam zu machen, wenn sie Angaben zu ihrer Person machen. In diesem Sinne waren auch viele der jüngsten Angriffe der Hackerkollektive LulzSec und Anonymous zu verstehen. Ihr Ziel waren etwa mehrere Websites von Sony, darunter Sony Pictures und das Playstation Network, das Department of Public Safety des US-Bundesstaats Arizona, die österreichische GIS (das Pendant zur deutschen GEZ) oder auch die NATO.

Freilich machen sich die Hacker mit diesen nicht ausschließlich bösartigen Aktionen in vielen Ländern strafbar. Derzeit scheint in den USA und Großbritannien eine Verhaftungswelle gegen solche Gruppen zu laufen. Erst heute meldete die britische Polizei, sie habe in Schottland einen 19-Jährigen verhaftet. Er soll – unter dem Pseudonym „Topiary“ – der Sprecher sowie ein Schlüsselmitglied der Hackergruppe LulzSec sein.

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