Google lässt unterschiedliche Versionen von Android-Apps zu

Entwickler können ihre Apps an Android-Versionen und Bildschirmgrößen anpassen. Sie erreichen damit verbesserte Kompatibilität zu älteren Smartphones und Tablets. Google erkennt letztlich die Fragmentierung der Android-Plattform an.

Google lässt ab sofort unterschiedliche Versionen von Android-Apps für unterschiedliche Geräte zu. Damit reagiert der Suchanbieter auf die Fragmentierung der Android-Plattform und erkennt sie als Tatsache an. Die schnelle Weiterentwicklung des Mobilbetriebssystems hat dazu geführt, dass einige neuere Anwendungen nicht mehr auf älteren Smartphones und Tablets laufen. Entwickler können mit mehreren Installationsdateien, APK genannt, auch mehr Kompatibilität erreichen.

„Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass unterschiedliche APKs unterstützt werden“, schreibt Eric Chu, Software Engineer bei Google, jetzt in einem Blogeintrag. Das Feature stehe Entwicklern als Option im Android Market zur Verfügung.

Ein einzelnes APK „funktioniert gut für die meisten Applikationen und hat den Vorteil einer einfacheren Produktpflege“, argumentiert Chu. Mit der Option für mehrere APKs seien Entwickler in der Lage, unterschiedliche Kundengruppen anzusprechen. Es handele sich um unabhängige und vollständige Installationspakete, die denselben Code enthielten, aber auf unterschiedliche Android-Versionen, Bildschirmgrößen und Kompressionsformate für GL-Texturen ausgerichtet seien.

Chu ergänzte, der Android Market erkenne das Gerät und die OS-Version eines Nutzers und stelle das dafür passende APK bereit. Anwender sähen weiterhin nur einen Eintrag für jede App im Android Market.

Entwicklern bietet sich Google zufolge auch die Möglichkeit, unterschiedliche Versionen einer App für Smartphones oder Tablets anzubieten. Zudem könnten sie die Vorteile neuer APIs oder Hardware-Funktionen nutzen, ohne dass sich daraus Probleme für vorhandene Kunden ergeben.

Im März hatte Google schon ein Werkzeug herausgebracht, das die Entwicklung von Anwendungen für Geräte mit unterschiedlichen Bildschirmgrößen erleichtert. Grund dafür war eine zunehmende Zahl von Android-Tablets am Markt.

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David Meyer, Stefan Beiersmann
Autor: David Meyer, Stefan Beiersmann
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