Apple: Mac Mini und 27-Zoll-Display bieten Thunderbolt-Schnittstelle

Der Kompaktrechner ist in drei Varianten ab 599 Euro lieferbar. Er läuft unter Mac OS X Lion und bringt Core-i5- und -i7-Prozessoren von Intel mit. Das Cinema-Display mit SIPS-Panel und einer Auflösung von 2560 mal 1440 Pixel kostet 999 Euro.

Apple hat im Zuge eines Produktupdates auch neue Versionen des Mac Mini eingeführt. Sie sind ab heute in Apples Onlinestore und ab morgen bei Händlern verfügbar. Die Abmessungen bleiben mit 19,5 auf 19,5 Zentimetern bei einer Höhe von 3,5 Zentimetern identisch. Es gibt Varianten für 599 Euro, 799 Euro und 999 Euro. Die Minimalkonfiguration hat 2 GByte Arbeitsspeicher und eine Festplatte mit 500 GByte sowie einen Core-i5-Prozessor der jüngsten Generation von Intel mit 2,3 GHz.

Für 799 Euro bekommen Anwender einen Core i5 mit 2,5 GHz und 4 GByte Arbeitsspeicher. Eine SSD lässt sich in diesem Fall als Option auswählen. Während die beiden genannten Modelle Mac OS X 10.7 Lion in der Standardversion nutzen, ist für 999 Euro die Serverversion inklusive, außerdem ein Core i7 mit 2,0 GHz und vier Kernen (andere Modelle: zwei Kerne). Der Speicher ist 4 GByte groß, das Gehäuse fasst aber zwei Festplatten oder SSDs. Standardmäßig verbaut Apple zwei 500-GByte-Festplatten.

Mac Mini (Bild: Apple)
Mac Mini (Bild: Apple)

Erwartungsgemäß setzen auch die neuen Mac-Mini-Modelle auf die Verbindungstechnik Thunderbolt, die sich sowohl für Displays als auch Peripherie eignet. Apple war mit seiner Notebookreihe Macbook Pro Launchpartner für dieses System von Intel gewesen. Einen HDMI-Monitor-Anschluss, den Apple beim Macbook Pro durch Thunderbolt ersetzt hatte, haben die Mac-Mini-Modelle weiterhin zusätzlich.

Ebenfalls mit Thunderbolt kommt die jüngste Version des Cinema-Display, das weiter nur in einer Größe erhältlich ist: mit 27 Zoll Diagonale. Es soll binnen zwei Monaten für 999 Euro lieferbar sein. Zu den Features zählen ein 16:9-Panel mit IPS-Technik und 178 Grad Betrachtungswinkel.

Das Display bringt eine Facetime-Kamera mit, drei USBs, einen Firewire-800-Port, einen Magsafe-Netzteil-Anschluss, um Macbooks zu laden, und Gigabit-Ethernet. Auf diese Anschlüsse beziehungsweise damit verbundene Peripherie und Netze kann ein Macbook oder anderer Client zugreifen, der über Thunderbolt mit dem Display kommuniziert. Der Monitor wird somit zur Dockingstation.

Den Namen Cinema-Display hat Apple übrigens fallen gelassen. In der Pressemitteilung ist nur noch vom „Apple Thunderbolt Display“ die Rede. Es erfüllt die Anforderungen von Energy Star 5.0.

Thunderbolt-Display (Bild: Apple)
Thunderbolt-Display (Bild: Apple)

Themenseiten: Apple, Desktop, Displays, Hardware, Mac OS X 10.7 Lion, Thunderbolt, macOS

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