Lenovo stellt zwei Android-Tablets und eines mit Windows 7 vor

Geschäftskunden bedient es mit dem ersten "Thinkpad Tablet". Es soll im dritten Quartal für 500 Dollar kommen und unter Android 3.1 laufen. Activesync und Cisco-Netze werden unterstützt. Als Zubehör gibt es Digitalstift und Tastatur.

Das Thinkpad Tablet will Administratoren in Firmen für Android gewinnen (Bild: Lenovo).
Das Thinkpad Tablet will Administratoren in Firmen für Android gewinnen (Bild: Lenovo).

Lenovo hat seine lang erwarteten Tablet-Modelle vorgestellt. Es handelt sich um zwei Android-Geräte und eines mit Windows. Sie laufen unter den Notebook-Reihennamen Thinkpad und Ideapad. Start für die Geräte mit Android 3.1 ist in den USA August, aber auch internationale Märkte will Lenovo noch im dritten Quartal 2011 bedienen. Das Windows-7-Tablet kommt allerdings erst im vierten Quartal heraus.

Das erste Android-Modell heißt „IdeaPad Tablet K1“ und wiegt nur rund 800 Gramm. Es nutzt eine Nvidia-CPU vom Typ Tegra 2 mit zwei Kernen. Sein 10,1-Zoll-Display liefert eine Auflösung von 1280 mal 800 Pixeln. Der Arbeitsspeicher fasst 1 GByte Daten, der SSD-Speicher ist je nach Konfiguration zwischen 16 und 64 GByte groß. Bluetooth, WLAN sowie ein Micro-SD-card-Slot sind serienmäßig mit an Bord, als Option gibt es ein UMTS-Modul. Als Besonderheit streicht Lenovo ein Softwarepaket mit 40 Apps von Partnern heraus, darunter Angry Birds. Außerdem unterstützt das Tablet in den USA ab Werk den Video-Streaming-Dienst Netflix. Die Preise beginnen bei 499 Dollar.

Diesem Modell für Heimanwender stellt Lenovo mit dem „ThinkPad Tablet“ ein Pendant für Geschäftskunden zur Seite. Auch dieses Tablet läuft unter Android 3.1 „Honeycomb“; Speicher- und Netzwerkausstattung sowie Bildschirmgröße und -auflösung sind identisch. Allerdings gibt es hier Gorillaglas als Bildschirmabdeckung, um das Display besser zu schützen. Dieses Modell soll in den USA ebenfalls ab 499 Dollar erhältlich sein.

Der größte Unterschied zeigt sich bei der Software-Kunfiguration: Statt einem Spiel wie Angry Birds gibt es hier MyScript Notes für handschriftliche Notizen mit einem optionalen Stift (30 Dollar), die sich in Maschinentext umwandeln lassen, sowie das zu den Microsoft-Formaten kompatible Office-Paket Documents to Go. Administratoren hilft Lenovo aus, indem es sowohl ActiveSync als auch Cisco-Netze unterstützt. Außerdem wird es im Zubehörprogramm eine Hülle mit Tastatur geben, die das Tablet zum Notebook-Ersatz macht.

Mit Windows 7 stattet Lenovo das „IdeaPad Tablet P1“ aus und nimmt daher einen Intel-Atom-Prozessor mit 1,5 GHz als Grundlage. Der Speicherausbau beträgt bis zu 2 GByte, und auch der SSD-Speicher ist etwas größer angesetzt: 32 GByte gibt es als Minimum. Im Gegensatz zu den Android-Tablets nennt Lenovo hier auch eine Laufzeit: sechs Stunden mit Zwei-Zellen-Akku.

Auch das Windows-Tablet ist 10,1 Zoll groß und liefert 1280 mal 800 Pixel Auflösung. Es bietet Bluetooth, WLAN und optional UMTS sowie einen Digitalstift für die handschriftliche Eingabe. Allerdings verzichtet Lenovo auf die beiden Kameras der Android-Tablets mit 2 und 5 Megapixeln. Stattdessen gibt es nur vorderseitig eine Webcam für Videokonferenzen mit 0,3 Megapixeln. Bezüglich des Preises will sich der Hersteller hier noch nicht festlegen.

Themenseiten: Android, Hardware, Lenovo, Mobil, Mobile, Tablet

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