Google schaltet Echtzeitsuche ab

Am 2. Juli endete ein Abkommen mit Twitter. Künftig soll die Echtzeitsuche auch Daten aus dem Social Network Google+ anzeigen. Derzeit erhalten Nutzer beim Aufruf nur eine Fehlermeldung.

Google hat seine Echtzeitsuche vorübergehend deaktiviert. Gründe dafür sind ein ausgelaufenes Abkommen mit Twitter und das kürzlich vorgestellte Social Network des Suchanbieters. Daten von Google+ sollen künftig ebenfalls in die Suchfunktion einfließen.

„Wir haben google.com/realtime vorläufig deaktiviert. Wir prüfen derzeit, wie wir Ergebnisse von Google+ in diese Funktion integrieren können. Bleiben Sie dran“, heißt es im Twitter-Feed von Google Realtime.

Realtime wurde entwickelt, um Echtzeitdaten von Twitter und anderen Social-Networking-Sites in der Suche anzuzeigen. Inzwischen hat Google die Option aus seiner Suchleiste entfernt. Beim Aufruf der Echtzeitsuche erhalten Nutzer derzeit nur eine Fehlermeldung.

Google hatte 2009 damit begonnen, Echtzeitnachrichten von Twitter in seinen Index aufzunehmen. Die Vereinbarung mit dem Mikroblogging-Dienst ist aber inzwischen abgelaufen.

„Seit 2009 hatten wir ein Abkommen mit Twitter, um ihre Updates in einem speziellen Feed in unseren Suchergebnissen anzuzeigen, aber die Vereinbarung endete am 2. Juli“, sagte ein Google-Vertreter gegenüber SearchEngineLand. „Auch wenn wir keinen Zugriff mehr auf diesen speziellen Twitter-Feed haben, können öffentlich verfügbare Twitter-Daten weiterhin auf Google gefunden werden.“

Wann die Echtzeitsuche zurückkehrt, ist unklar. Sie werde dann aber Daten aus verschiedenen Quellen liefern und nicht nur von Google+, so der Internetkonzern.

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