Amazon senkt Preise für Cloud-Datentransfer

Für eingehende Daten erhebt der Anbieter ab sofort keine Gebühren mehr. Bei ausgehenden Daten sinken die Kosten pro Gigabyte je nach Verbrauch um bis zu 3 US-Cent. Dadurch sollen Kunden bis zu 68 Prozent einsparen können.

Amazon Web Services hat die Gebühren für den ein- und ausgehenden Cloud-Datentransfer reduziert. Wie das Unternehmen in seinem Blog mitteilt, fallen für eingehende Daten in allen Regionen ab sofort keine Kosten mehr an. Bisher verlangte der Anbieter pro Gigabyte 10 US-Cent.

Das erste GByte an ausgehenden Daten bleibt kostenlos. Bis zu einem Verbrauch von 10 TByte im Monat zahlen Kunden künftig 12 statt 15 Cent pro Gigabyte. Mit steigendem Volumen sinken die Preise von 11, 9 und 8 Cent auf 9, 7 und 5 Cent – bei maximal 50 bis 500 TByte pro Monat. Wer ein Datenaufkommen von mehr als 500 TByte pro Monat hat, muss die Gebühren nun individuell aushandeln.

Die neuen Preise gelten für die Regionen „US-Standard“, „US-West“ und „Europa“. Amazon zufolge sparen Kunden je nach Verbrauch bis zu 68 Prozent gegenüber dem bisherigen Preismodell. Beispielsweise bei 10 TByte ein- und ausgehendem Datenverkehr im Monat beträgt die Ersparnis 52 Prozent.

Auch die Gebühren für seinen Dienst CloudFront für die schnelle Bereitstellung von Inhalten hat Amazon in den USA und Europa um bis zu 3 Cent pro Gigabyte gesenkt. Hier können Kunden dem Anbieter zufolge bis zu 43 Prozent einsparen.

Themenseiten: Amazon, Cloud-Computing, Internet

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