Erstes Update für LibreOffice 3.4 erschienen

Version 3.4.1 korrigiert kleinere Fehler und verbessert die Stabilität. Die meisten Nutzer können sie im Produktivbetrieb einsetzen. Große Unternehmen sollten aber lieber auf Version 3.4.2 warten, die Ende Juli erscheinen wird.

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The Document Foundation (TDF) hat ein erstes Update für ihre Anfang Juni bereitgestellte Bürosoftware LibreOffice 3.4 veröffentlicht. Es handelt sich um ein Bugfix-Release, das diverse Fehler beseitigt und dadurch die Stabilität erhöht.

Die Final unterscheidet sich nicht vom dritten Release Candidate. Daher müssen Nutzer, die den RC3 installiert haben, nicht auf die neue Version umsteigen.

In Version 3.4.1 stecken laut Release Notes weiterhin einige bekannte Fehler, die in Kürze behoben werden sollen. Beispielsweise hat Microsoft Office 2010 Probleme mit Office-2003/XP-Dateien, die mit LibreOffice 3.4 erstellt wurden. Mit LibreOffice angelegte PowerPoint-Dateien (PPTX und PPT) lassen sich nicht in Microsoft Office Web Apps und PowerPoint Viewer 2010 öffnen, wohl aber in MS Office.

Nach einem Absturz schlägt zudem die Wiederherstellung von MS-Office-Dokumenten fehl. Mit Report Wizard erstellte Berichte stellen möglicherweise nicht alle Daten dar. Die Textverarbeitung Writer hat noch Probleme beim Drucken und kann bei Verwendung der Undo-Redo-Funktion mit Formeln abstürzen.

LibreOffice 3.4.1 steht ab sofort für Windows, Linux und Mac OS X zum kostenlosen Download bereit. Den Entwicklern zufolge können es die meisten Nutzer zu Produktionszwecken einsetzen. Große Unternehmen sollten hingegen auf ein zweites Update mit der Versionsnummer 3.4.2 warten, das Ende Juli erscheinen wird. Bis dahin empfiehlt TDF ihnen weiterhin den Einsatz von LibreOffice 3.3.3. Den Support für LibreOffice 3.3.x wird TDF noch bis Ende 2011 laufen lassen.

Themenseiten: Linux, Open Source, Software, The Document Foundation, Windows, macOS

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Björn Greif
Autor: Björn Greif
Redakteur ZDNet.de
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