Nokia gründet neuen Geschäftsbereich für Mobildienste

Zu der Sparte "Location and Commerce" gehört auch die Geodaten-Tochter Navteq. Ihre Leitung übernimmt Michael Halbherr. Zudem hat sich der Handyhersteller mit Accenture auf die Auslagerung der Symbian-Entwicklung geeinigt.

Nokia hat sein Geschäft mit mobilen Diensten mit seiner Geodaten-Tochter Navteq zu der neuen Sparte „Location and Commerce“ zusammengeführt. Zum Leiter des neuen Bereichs wurde Michael Halbherr berufen, der als Executive Vice President zum 1. Juli direkt an CEO Stephen Elop berichten wird.

Ziel sei es, neue ortsbezogene und Social-Networking-Dienste für Verbraucher, aber auch mobile Plattformen für Gerätehersteller, Anwendungsentwickler, Internet Service Provider, Händler und Werbetreibende zu entwickeln, teilte Nokia mit. Halbherr war zuletzt in Berlin für die Entwicklung von Nokia-Diensten verantwortlich. Er gehört dem Unternehmen seit 2006 an.

Darüber hinaus hat der finnische Handyhersteller die seit April laufenden Verhandlungen um die Auslagerung der Symbian-Entwicklung an Accenture erfolgreich abgeschlossen. Laut Mitteilung sieht die bis 2016 geltende Vereinbarung vor, dass Accenture auch den Support der bei Nokia als Auslaufmodell behandelten Plattform übernimmt.

Rund 2800 Nokia-Mitarbeiter aus China, Finnland, Indien, Großbritannien und den USA sollen spätestens im Oktober zu Accenture wechseln. Zunächst kümmert sich der Outsourcing-Partner um Symbian, später soll er Nokia aber auch mit Software sowie Diensten für Business und Betrieb rund um Windows Phone versorgen.

Auf der Hausmesse Nokia Connection in Singapur hatte CEO Stephen Elop kürzlich angekündigt, dass 2012 noch zehn Modelle mit Symbian erscheinen werden. Erste Geräte mit Windows Phone werde es noch 2011 zu kaufen geben.

Themenseiten: Accenture, Business, Handy, IT-Jobs, Mobile, Nokia, Smartphone, Symbian, Windows Phone, navteq

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