Google beschleunigt Suche mit „Instant Pages“

Das Feature lädt Websites aus der Ergebnisliste im Hintergrund. Sie öffnen sich bei einem Klick auf ein Resultat praktisch ohne Verzögerung. Instant Pages funktioniert derzeit nur mit einer Entwicklerversion von Chrome.

Google hat auf der Konferenz Inside Search in San Francisco eine neue Funktion seiner Suchmaschine vorgestellt. Instant Pages lädt gefundene Websites im Hintergrund und öffnet sie bei einem Klick auf ein Suchergebnis fast ohne Verzögerung. Dadurch soll sich die durchschnittliche Dauer eines Suchvorgangs von derzeit rund 5 Sekunden noch einmal deutlich verkürzen.

Als Beispiel diente Google bei der Präsentation von Instant Pages die Website der Washington Post, die unter normalen Umständen in 3,2 Sekunden geladen wird. Mit dem neuen Feature öffnete sie sich sofort.

Instant Pages ergänzt das im vergangenen Jahr vorgestellte Google Instant, das die ersten Suchergebnisse liefert, während der Nutzer noch seinen Begriff ins Suchfeld eingibt. Instant und Instant Pages zusammen sollen Google zufolge Nutzern dabei helfen, bei jedem Suchvorgang zwischen 4 und 10 Sekunden zu sparen.

Voraussetzung für Instant Pages ist eine „Prerendering“ genannte Funktion in Googles Browser Chrome. Sie lädt Seiten aus einer Ergebnisliste im Hintergrund, wenn Google „sicher ist, dass sie angeklickt werden“, schreibt Google-Fellow Amit Singhal im Google-Blog. Google arbeite schon seit Jahren an dem Feature und sei inzwischen in der Lage, mit sehr hoher Genauigkeit vorauszusagen, welche Seiten für das Prerendering in Betracht kämen.

Bisher wird Prerendering nur von der aktuellen Entwicklerversion von Chrome unterstützt. Es soll auch in der nächsten Beta des Browsers zur Verfügung stehen. Für andere Browser werde Instant Pages vorerst nicht angeboten, so Google. Es sei aber eine Integration in die mobile Suche geplant.

Themenseiten: Browser, Chrome, Google, Internet, Suchmaschine

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1 Kommentar zu Google beschleunigt Suche mit „Instant Pages“

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  • Am 15. Juni 2011 um 23:48 von unbekannter

    So ein "Mist"
    un noch mehr sinnloser Traffic allerorten, vom Quellserver, den 100 Ad-Servern, den Face-Book-Tracke-Skripten, Webbugx und Cockies auch gleich noch dazu – egal ob die Preloaded Daten überhaupt benötigt werden – da kommt KIPO schon auf den Rechner ohne das es was mit der Suche wirklich zu tun gehabt hätte…

    ratlos

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