Avaya erhofft sich von Börsengang eine Milliarde Dollar

Mit dem Geld will es langfristige Schulden abbezahlen. 2010 machte es einen Verlust von 871 Millionen Dollar bei 5 Milliarden Dollar Einnahmen. Unter anderem wickeln die Deutsche Bank, Goldman Sachs und JPMorgan den Börsengang ab.

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Avaya hat bei der US-Börsenaufsicht SEC seinen Börsengang beantragt. Es plant, so rund ein Milliarde Dollar einzunehmen, die es dem Antrag zufolge unter anderem dafür verwenden will, „bestimmte längerfristige Schulden zurückzuzahlen“.

Bei Einnahmen von 5 Milliarden Dollar im Jahr 2010 fuhr Avaya einen Verlust von 871 Millionen Dollar ein. Am 31. März 2011 lagen seine Schulden bei 6 Milliarden Dollar.

Avaya ist auf Enterprise-Networking- und Telefon-Technologien spezialisiert. Derzeit versucht es, sein Geschäft im Bereich Switches für Rechenzentren auszubauen. Im Juni 2010 hatte es seine Zusammenarbeit mit HP im Vertrieb von Unified-Communications-Lösungen intensiviert.

Für Avaya ist es nicht der erste Gang an die Börse. 2000 wurde es erst von Lucent Technologies abgespalten und anschließend in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 2007 kauften es zwei private Wagniskapitalfirmen für rund 9,2 Milliarden Euro auf: TPG Capital und Silver Lake.

Die Investoren setzten sich knapp gegen Nortel durch – ironischerweise, weil Avaya zwei Jahre später Nortels Enterprise-Solutions-Sparte übernahm.

Avayas Antrag zufolge werden die folgenden Banken den Börsengang abwickeln: Bank of America, Barclays Capital, Citigroup, Credit Suisse, Deutsche Bank, Goldman Sachs, JPMorgan, Morgan Stanley und UBS Investment.

Themenseiten: Avaya, Business, Kommunikation, VoIP

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