Google aktualisiert Suchalgorithmus Panda erneut

Google Suche Suchalgorithmus Panda Update

Google plant ein Update für seinen Suchalgorithmus. Version 2.2 von Panda wird „in naher Zukunft“ erscheinen, wie Matt Cutts, Leiter von Googles Webspam-Team, bei der Konferenz SMX Advanced in Seattle bekannt gegeben hat. Medienberichten zufolge soll die Aktualisierung unter anderem das Problem beseitigen, dass Sites, die Inhalte reproduzieren, in den Ergebnissen höher gelistet werden als die Originalquelle.

Cutts erklärte auch, Google werde weiterhin nach eigenen Ermessen am Suchalgorithmus tüfteln. Panda 2.2 hat demnach allerdings keinen so großen Einfluss wie der Release der vorangegangenen Aktualisierung. Google selbst teilte lediglich mit, im Rahmen der jährlich rund 500 Änderungen arbeite man konstant daran, Nutzern hochwertige Sites zu präsentieren.

Ende Februar hatte Google sein erstes Panda-Update ausgerollt. Es war darauf ausgerichtet, die Einstufung minderwertiger Sites zu reduzieren – beispielsweise „Content Farms“ wie WikiHow und eHow. Gleichzeitig sollten hochwertige Sites höher eingestuft werden – solche mit Originalinhalten und ausführlichen Berichten.

Mitte April schaltete Google zusätzlich einen neuen Algorithmus frei, der Daten über von Nutzern blockierte Sites in die Suchergebnisse mit einbezog.

Tests von ZDNet wenige Tage später ergaben, dass insbesondere News-Sites von den Änderungen profitierten – und laut SearchMetrics.com auch den Traffic auf Sites wie AssociatedContent.com, FindArticles.com und EZineArticles.com deutlich reduzierte.

Demand Media, das eHow betreibt, behauptete indes, dass sein Traffic nicht unter Googles neuem Suchalgorithmus gelitten habe. Vergangenen Monate räumte es jedoch bei der Bekanntgabe seiner Quartalsergebnisse ein, dass es doch deutliche Einbußen hinnehmen musste – ein Minus von rund 20 Prozent gegenüber Februar. Demand Media gelobte daraufhin, künftig hochwertigere Inhalte bereitzustellen.

Das erste Panda-Update traf allerdings nicht nur Content Farms: Es führte angeblich auch zu einem Rückgang der Aufträge für freiberufliche Journalisten.

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