Final von Chrome 12 verbessert Hardwarebeschleunigung und schließt Lücken

Insgesamt beseitigt Google 14 Anfälligkeiten in der Vorgängerversion. Die Sicherheit verbessert es auch mit einem Filter für schädliche Downloads. Die Unterstützung für Screen-Reader vereinfacht Sehbehinderten die Nutzung von Chrome.

Google hat rund vier Wochen nach Veröffentlichung der ersten Beta die Final von Chrome 12 freigegeben. Sie unterstützt hardwarebeschleunigtes 3D-CSS (Cascading Style Sheets), das 3D-Effekte auf Websites ermöglicht. Zudem stopft die Version 12.0.742.91 insgesamt 14 Löcher.

Die Sicherheit verbessert auch der im April erstmals vorgestellte Downloadfilter, der auf Googles Safe-Browsing-API basiert. Er soll Nutzer vor dem Download schädlicher Dateien schützen. Zudem lassen sich nun sogenannte Local Storage Objects (LSOs), die von Adobes Flash-Plug-in angelegt werden, direkt über das Browsermenü löschen. In den Vorgängerversionen war dies nur über ein Online-Tool von Adobe möglich.

Installierte Apps können in Chrome 12 über die Eingabe ihres Namens in die Omnibox aufgerufen werden. Neu ist auch die Unterstützung von Screen-Readern wie JAWS, NVDA und Apples VoiceOver. Sie lesen Sehbehinderten im Browser angezeigte Inhalte vor.

Darüber hinaus hat Google das Gears-Plug-in aus seinem Browser entfernt. Es ermöglichte eine Offline-Nutzung von Google Mail, Google Reader und Text und Tabellen. Diese Funktionen sollen künftig mittels HMTL 5 realisiert werden.

Das von fünf Anfälligkeiten ausgehende Risiko stuft das Unternehmen als „hoch“ ein. Ein Angreifer könnte Schadcode einschleusen und innerhalb der Chrome-Sandbox ausführen oder vertrauliche Daten ausspähen. Den Versionshinweisen zufolge stecken die schwerwiegendsten Fehler unter anderem in DOM, der JavaScript-Engine V8, Image Loader und dem Extension-Framework.

Den Findern der Schwachstellen zahlt Google insgesamt 9970,70 Dollar Belohnung. Davon gehen 4133,70 Dollar an Sergej Glazunow, der zwei der fünf als „hoch“ eingestuften Schwachstellen gemeldet hat. Die Höhe der Prämien ist von der Schwere der entdeckten Schwachstellen abhängig. Schon im April hatte Glazunow 4500 Dollar von Google erhalten.

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