Nach Googles Maßnahmen gegen Content-Farming: weniger Aufträge für Freiberufler

Erstmals in der Geschichte von Freelancer.com gehen die Aufträge für Journalisten um 29 Prozent zurück. Beim Korrekturlesen gibt es ein Minus von 19 Prozent. Die Programmierer-Aufträge steigen weiter - vor allem im Bezug auf iPhone und Android.

Logo von Google

Freelancer.com berichtet, dass Googles gegen Content Farming gerichtete Algorithmus-Änderungen zu weniger Aufträgen für freiberufliche Journalisten geführt haben. Im vergangenen Vierteljahr wurden 29 Prozent weniger Artikel (2011 in absoluten Zahlen) angefordert, Aufträge für Korrekturlesen gingen um 19 Prozent oder 1300 und für Ghostwriting um 12 Prozent oder 435 zurück.

In die Statistik von Freelancer Fast 50 gehen über 100.000 Projekte von Freiberuflern ein, die über die Website Freelancer.com kommissioniert wurden. Die auch „Panda“ genannte Änderung von Google war im Februar erfolgt.

Das negative Quartal war das erste seiner Art in der kurzen Geschichte von Freelancer.com. Bisher hatte die Site von Quartal zu Quartal große Sprünge verzeichnet.

Zu den übrigen Trends gehören ein Plus von 12 Prozent (um 289 auf 2741) für Programmieraufträge, die mit Apples iPhone zu tun haben. Auch auf Android bezogene Jobs legen zu, um 15 Prozent auf 1422. Windows Mobile geht um 9 Prozent zurück, Nokias Symbian sogar um 32 Prozent.

Freelancer.com verzeichnet 2,5 Millionen registrierte Freiberufler, darunter vor allem Journalisten, Übersetzer und Programmierer. Der Durchschnittsauftrag wird mit 200 Dollar entlohnt.

Themenseiten: Freelancer.com, IT-Jobs, Internet, Suchmaschine

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1 Kommentar zu Nach Googles Maßnahmen gegen Content-Farming: weniger Aufträge für Freiberufler

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  • Am 10. Mai 2011 um 17:53 von Christiane Strasse

    bald auch in Deutschland
    .. zu erwarten, allerdings betrifft das „nur“ diejenigen Freelancer, die fürs Internet schreiben. Alle anderen Berater, Entwickler, Designer, Ingenieure usw. werden unserer Einschätzung nach nicht betroffen sein.

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