HP stattet Rechenzentrumscontainer POD mit Luftkühlung aus

In der dritten Generation soll die Kühlung nur mit dem Umpumpen von Außenluft funktionieren. Kühlaggregate kommen bei zu warmer Umgebung zum Einsatz. Die neuen POD sollen im Juni in Las Vegas vorgestellt werden.

20-Fuß-Version von HPs Performance Optimized Datacenter (Bild: HP)
20-Fuß-Version von HPs Performance Optimized Datacenter (Bild: HP)

Hewlett-Packard (HP) will im Juni die dritte – und erste luftgekühlte – Generation seiner POD (Performance Optimized Datacenter) genannten Komplettrechenzentren im Container vorstellen. Anlass ist die Konferenz HP Discover, die am 6. Juni in Las Vegas beginnt. Ein Demo-Exemplar der Container, die es in einer 20-Fuß- und 40-Fuß-Variante gibt (rund sechs und zwölf Meter lang), war bereits auf dem Red Hat Summit in Boston zu sehen.

Bei den derzeit verkauften POD wird die für die Server-Kühlung benötigte Luft durch Kühlaggregate geleitet, die die Luft abkühlen. Das kostet Strom und senkt die Effektivität der Container. In den neuen Modellen kommt dagegen ein Freikühlungs- oder auch Free-Cooling-System zum Einsatz.

Free Cooling bedeutet, dass die Außenluft durch Ansaugöffnungen in den Container geleitet wird und im Inneren um die Server zirkuliert. Mit dieser Kühlmethode verbraucht der POD so lange weniger Strom, bis die Temperatur der Außenluft einen bestimmten Grenzwert überschreitet. In diesem Fall schalten sich automatisch die Aggregate ein und übernehmen die Kühlung.

HP-PODs werden in Houston, Texas und in Erskine in Schottland gefertigt und zu Kunden in Amerika und Europa geliefert. Angekündigt wurden sie bereits 2008, die Fertigungspläne für die POD-Herstellung folgten im Oktober 2010. Bei der Eröffnung der Fabriken verkündete HP, dass das Unternehmen der „Henry Ford der Computerindustrie“ sein wolle.

Die Analysten von Gartner hatten in einem Bericht vom März 2011 Containerrechenzentren aber ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Es gebe „fundamentale Probleme mit dem Containerdesign“. Neben dem hohen Preis kritisierten die Analysten unter anderem die Kühlung, für die ein Anschluss mit kaltem Wasser notwendig sei.

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