E-Ink: Nachfolger von Displaytechnik „Pearl“ kommt erst 2012

Er soll dann aber Full-Motion-Video mit bis zu 30 Frames pro Sekunde ermöglichen. Modifizierte "Pearl"-Bildschirme schaffen aktuell maximal 15 fps. Die Farbdisplaytechnik "Triton" dagegen liegt schon als Prototyp vor.

E-Ink hat ZDNet gegenüber eingeräumt, dass seine aktuelle Bildschirmtechnik „Pearl“ erst 2012 einen Nachfolger bekommen wird. Marketing-Vizepräsident Sri Peruvemba sagte: „Wir haben bei unserer E-Ink-Technik einen Zweijahreszyklus. Es dauert einige Zeit, eine neue Generation zu entwickeln und zu testen.“

Pearl steckt im Kindle und in Sonys E-Book-Lesegeräten, nicht aber im Barnes & Noble Nook. Der für 2012 geplante Nachfolger im Monochrom-Bereich soll Full-Motion-Video unterstützen – darunter versteht man 24 bis 30 Bilder pro Sekunde. Das Limit liegt derzeit bei 10 bis 15 Bildern pro Sekunde, die der französische Hersteller Bookeen schon auf einem modifizierten E-Ink-Bildschirm demonstriert hat.

Die Leistungsfähigkeit von Pearl-basierten E-Ink-Displays nimmt Peruvemba zufolge dennoch weiter zu. Durch aktualisierte Treiber und schnellere Prozessoren der Reader werde der Bildaufbau schneller. So habe Bookeen auch seine Video-Demonstration zustande gebracht.

E-Ink zeigt inzwischen einen Prototypen mit seiner Farbdisplay-Technik „Triton„, die möglicherweise in einem der nächsten Kindle-Modelle von Amazon Verwendung findet. Zuvor scheint der Versandhändler aber ein Gerät mit LCD geplant zu haben, das gleichzeitig Android-Tablet ist. Derweil will ein chinesischer Hersteller namens Hanvon einen E-Book-Reader mit Triton auf den Markt bringen. Der geplante Erscheinungstermin im März 2011 ist allerdings schon verstrichen.

Amazon Kindle und sein millimeterdünnes E-Ink-Display (Bild: News.com)
Amazon Kindle und sein millimeterdünnes E-Ink-Display (Bild: News.com)

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