Amazons Cloud-Technik versagt

Am 21. April gab es eine weitere Störung des Elastic Block Store im Osten der USA. Der Vorfall dauerte über 24 Stunden, ohne dass Kunden informiert wurden. Amazon Web Services erklärt nun das Problem und seine Vorgehensweise.

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Amazon Web Services (AWS) hat sich für einen mehr als 24 Stunden dauernden Ausfall am 21. und 22. April entschuldigt. Für die Zukunft wurden die Kommunikationsrichtlinien verbessert – der Cloud-Anbieter will die Transparenz für seine Kunden steigern.

AWS verspricht in einer ausführlichen Analyse, öfter und ausführlicher mit den Kunden zu kommunizieren. „Wir haben begriffen, dass Kunden während eines Ausfalls so viele Details wie möglich wünschen: Was passiert, wie lange wird die Behebung dauern, was unternimmt Amazon, um einen ähnlichen Vorfall für die Zukunft zu verhindern?“

Der größte Teil des Teams – darunter alle Führungskräfte – sei in Koordination und Reparatur involviert gewesen. Man habe sich anfangs sehr darauf konzentriert, das Problem für die Kunden rasch zu lösen, statt den Ursachen auf den Grund zu gehen. Die Kunden habe man erst informiert, als man Fakten – und nicht nur Spekulationen – vorliegen hatte. AWS erklärt, dies sei mit den besten Absichten geschehen.

„Wir überlegen jetzt, wie wir unser Support-Team bei einem solchen Vorfall breiter aufstellen können, um frühe und hilfreiche Informationen herauszugeben, ohne in Spekulationen zu verfallen.“ Die Analyse enthält auch eine Reihe von technischen Details zu dem Ausfall, die für Cloud-Entwickler interessant sein dürften.

Die betroffenen EC-Kunden erhalten als Wiedergutmachung zehn Tage lang 100-prozentige Nutzung von Elastic Block Stores (EBS) – also des Diensts, der ausgefallen war. Das Problem betraf ausschließlich die Region östliche USA. Ihm war allerdings ein ähnlicher Vorfall im März vorangegangen, der große Kunden massiv verärgerte.

Themenseiten: Amazon, Cloud-Computing, Internet

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