Nokia übertrifft mit 10,4 Milliarden Euro Umsatz leicht die Erwartungen

Die Einnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9 Prozent. Der Gewinn kletterte um 32 Prozent auf 231 Millionen Euro. Nokia Siemens Networks trug überraschend mit 3 Millionen Euro Gewinn zum Ergebnis bei.

Nokia hat seine vorläufigen Geschäftszahlen für das erste Quartal 2011 (PDF) veröffentlicht. Der Umsatz von 10,4 Milliarden Euro liegt leicht über den Erwartungen von Analysten, die Reuters zufolge 10,1 Milliarden Euro vorausgesagt hatten.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal stiegen die Einnahmen um 9 Prozent. Gegenüber dem vierten Quartal 2010 gingen sie um 18 Prozent zurück. Rund 7 Milliarden Euro entfielen auf den Geschäftsbereich Geräte & Dienste, 232 Millionen Euro auf die Tochter Navteq; das Joint Venture Nokia Siemens Networks (NSN) steuerte 3,2 Milliarden Euro bei.

Der Gewinn kletterte im Jahresvergleich um 32 Prozent von 175 Millionen auf 231 Millionen Euro. Das entspricht einem Profit von 9 Cent je Aktie. Der operative Gewinn lag bei 439 Millionen Euro im Vergleich zu 488 Millionen Euro im ersten Quartal 2010. NSN trug überraschend rund 3 Millionen Euro bei. Analysten hatten einen Verlust erwartet.

Im ersten Quartal 2011 verkaufte Nokia insgesamt 108,5 Millionen Handys; das entspricht einem Plus von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Smartphone-Geschäft verbesserte sich um 13 Prozent auf 24,2 Millionen verkaufte Geräte. Der Absatz von Feature Phones ging um 2 Prozent auf 84,3 Millionen Stück zurück. Der Gewinn aus beiden Sparten hält sich in etwa die Waage: 3,532 Millionen Euro entfielen auf Feature Phones, 3,555 Millionen Euro auf Smartphones.

Nokia erreichte im vergangenen Quartal einen durchschnittlichen Verkaufspreis (ASP) von 65 Euro, im Vergleich zu 62 Euro im Vorjahresquartal und 69 Euro im Vorquartal.

Für das laufende zweite Geschäftsquartal 2011 erwarten die Finnen für die Abteilung Geräte & Dienste einen Umsatz von 6,1 bis 6,6 Milliarden Euro. Die Einküfte von Nokia Siemens Networks sollen zwischen 3,2 und 3,5 Milliarden Euro liegen. Der Konzern geht jedoch davon aus, dass die Folgen der Katastrophe in Japan sein Geschäft mindestens bis Herbst beeinträchtigen werden.

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