Oracle kündigt Updates für 73 Sicherheitslücken an

Die Schwachstellen stecken unter anderem in Oracles Datenbanken und der Middleware Fusion. Auch Produkte von Sun, Peoplesoft und JD Edwards sind betroffen. Einige Löcher ermöglichen das Einschleusen und Ausführen von Schadcode.

Oracle will an seinem nächsten vierteljährlichen Patchday, der am 19. April stattfindet, insgesamt 73 Schwachstellen beseitigen. Sie stecken in zahlreichen Produkten des Unternehmens, darunter Sun-Software wie Solaris und OpenOffice.

Sechs Patches sollen Lücken in Oracles Datenbanken schließen. Zwei Fehler stuft der Anbieter als kritisch ein, da sie das Einschleusen und Ausführen von Schadcode ermöglichen. Reine Client-Installationen sind nicht davon betroffen, schreibt Oracle in einer Sicherheitswarnung.

Weitere neun Updates sollen Anfälligkeiten in der Middleware Fusion beseitigen. 14 Patches sind für die Peoplesoft-Software-Suite und acht Patches für JD-Edwards-Produkte angekündigt. Einige der zu korrigierenden Fehler lassen sich Oracle zufolge ebenfalls für Remotecodeausführung missbrauchen.

Das Critical Patch Update beseitigt darüber hinaus Anfälligkeiten in den Sun-Produkten Solaris, Sun Java System Web Server, Java System Application Server und Sun Java System Messaging Server. Es wird aber keine Fixes für Java Standard Edition (SE) und Java for Business geben.

Ein weiteres Update wird acht Löcher in OpenOffice stopfen. Sieben der acht Schwachstellen stuft Oracle als kritisch ein.

Die Zahl der angekündigten Patches entspricht in etwa dem Niveau früherer Sicherheitsupdates des Unternehmens. Im Januar lieferte Oracle Fixes für 66 Lücken aus. Im Oktober 2010 waren es 85 Schwachstellen. Für die meisten seiner Produkte stellt Oracle alle drei Monate Patches bereit. Eine Ausnahme ist die Java Virtual Machine.

Aufgrund der Gefahr, die von den Lücken ausgeht, empfiehlt Oracle Nutzern betroffener Produkte, die Updates so schnell wie möglich zu installieren.

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