Nächstes Windows-Phone-Update bringt neue Entwicklerfunktionen

Dazu gehören Multitasking und die Verwendung von Live Tiles für Apps und Spiele. Programmierer erhalten auch Zugriff auf Kamera und Bewegungssensoren. Im Mai erscheinen die kostenlosen Entwicklerwerkzeuge für das Update "Mango".

Microsoft hat am zweiten Tag der Konferenz Mix ’11 in Las Vegas einige auf Entwickler ausgerichtete Funktionen der nächsten Windows-Phone-Version (Codename Mango) vorgestellt. Laut Joe Belfiore, Corporate Vice President des Bereichs Windows Phone Program Management, liegt Microsoft im Zeitplan, um Mango im Herbst für aktuelle und neue Windows-Phone-Handys auszuliefern.

Er bestätigte, dass das nächste Update für das Mobilbetriebssystem eine mobile Version des Internet Explorer 9 enthalten wird, die dieselbe Codebasis nutzt wie die Desktopversion des Browsers. Es ermöglicht zudem multitaskingfähige Applikationen für Hintergrundprozesse, Audio- und Datentransfer sowie einen schnellen Wechsel zwischen Anwendungen. Entwickler sollen mit Mango auch neue Möglichkeiten zur Verwendung von Live Tiles in Anwendungen und Spielen erhalten.

Microsoft verspricht Programmierern direkten Zugriff auf Kamera sowie Bewegungssensoren und damit eine bessere Integration von Hardware und Applikationen. Als Beispiel nannte Belfiore Augmented-Reality-Apps wie Layar.

Der Zugang zu Sockets soll die Entwicklung von Messenger-Apps und Netzwerk-Spielen für Windows Phone erlauben. Unter anderem werde es wieder eine Skype-Version für Microsofts Mobilbetriebssystem geben. Anfang 2010 hatte der VoIP-Anbieter die Entwicklung eines Clients für Windows Mobile eingestellt.

Im Mai will Microsoft kostenlose Entwicklerwerkzeuge für Mango zur Verfügung stellen. Im Vergleich zu den ersten Windows-Phone-7-Geräten sollen Mobiltelefone mit dem Update in 17 zusätzlichen Ländern erhältlich sein, sagte Belfiore.

Hierzulande gibt es nach Unternehmensangaben mehr als 2000 registrierte Windows-Phone-Entwickler. Deutschland liege damit europaweit an der Spitze, so Microsoft.

Belfiore ging auch auf die Probleme mit dem im März veröffentlichten Update „NoDo“ ein, das Copy and paste nachliefert. Fertigungsprobleme mit bestimmten Mobiltelefonen hätten weitere Tests erforderlich gemacht und zu den Verzögerungen geführt. Microsoft habe den Update-Prozess inzwischen verbessert.

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