Intel: Ivy Bridge kommt 2012 mit Support für USB 3.0 und Thunderbolt

Mit den Intel-Chipsätzen dürfte sich der neue Übertragungsstandard endgültig durchsetzen. Ähnlich war es schon 2002 bei der Einführung von USB 2.0. AMD bietet bereits Chipsätze mit USB-3.0-Support an.

Intel hat angekündigt, ab 2012 Version 3.0 des USB-Standards zu unterstützen, der mit Transferraten von bis zu 5 GBit/s zehnmal schneller arbeitet als USB 2.0 (maximal 480 MBit/s). Parallel dazu will der Chiphersteller aber auch die Verbreitung der konkurrierenden Schnittstelle Thunderbolt vorantreiben, die er Ende Februar vorgestellt hatte.

Intel wird USB 3.0 mit seiner für 2012 geplanten Client-Plattform unterstützen. Wir werden auch Support für Thunderbolt liefern. Wir glauben, dass sich beide Techniken ergänzen“, erklärte Kirk Skaugen, Vice President der Intel Architecture Group, auf dem Intel Developer Forum in Peking. Mit der „für 2012 geplanten Client-Plattform“ meint er die kommende Prozessorgeneration „Ivy Bridge“, die auf die aktuellen Sandy-Bridge-CPUs folgen wird.

Bis dato bietet Intel USB 3.0 nur auf einigen Desktop-Mainboards an. Diese nutzen jedoch keinen Intel-Chip, sondern einen Controller von NEC.

Künftig wird Intel eigene Chipsätze für Ivy Bridge mit USB-3.0-Support liefern, wodurch der neue Übertragungsstandard in jedem PC oder Notebook mit Intel-CPU Einzug halten wird. Ähnlich war es auch schon 2002 bei der Einführung von USB 2.0, für dessen große Verbreitung Intel mit seinen Chipsätzen die Grundlage geschaffen hatte.

AMD wird USB 3.0 ebenfalls unterstützen, womit einer branchenweiten Einführung nichts mehr im Wege stehen dürfte. Wie das USB Implementers Forum gesten mitteilte, sind mit den Modellen A75 und A70M Fusion schon erste AMD-Chipsätze mit USB-3.0-Support verfügbar.

Skaugen ermutigte auf dem IDF Hersteller von Peripheriegeräten wie Druckern, Scanner und Digitalkameras, sowohl USB 3.0 als auch Thunderbolt zu unterstützen. Letzteres bietet Datenraten von bis zu 10 GBit/s und dient auch zum Anschluss von HD-Displays. Als erster Hersteller nutzt Apple die Technik in seinen aktuellen MacBook-Pro-Modellen.

Themenseiten: AMD, Chipsätze, Hardware, Intel, Thunderbolt, USB

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