Vierter Release Candidate von Opera 11.10 verfügbar

Opera 11.10 erleichtert Änderungen an der Schnellauswahl (Screenshot: Opera).
Opera 11.10 erleichtert Änderungen an der Schnellauswahl (Screenshot: Opera).

Opera hat seit Freitag zwei weitere Release Candidates von Version 11.10 seines Browsers (Codename Barracuda) veröffentlicht. Sie beseitigen diverse Fehler sowie Absturzursachen und nehmen kleinere Verbesserungen vor.

Beispielsweise haben die Entwickler mit dem Freitagabend freigegebenen RC3 die Qualität von Thumbnail-Grafiken und den Windows-Installer optimiert. Zudem wurde die Lokalisation auf den neuesten Stand gebracht.

Allerdings wurde versehentlich ein Fix nicht vollständig in den dritten Release Candidate integriert, was dazu führte, dass Opera etwa beim Aktivieren des Vollbildmodus abstürzte. Ein Update auf RC3.1 behob das Problem. Seit dem am Sonntagabend bereitgestellten RC3.11 setzt Opera 11.10 keinen Prozessor mit SSE-Befehlssatz mehr voraus, so dass damit zusammenhängende Abstürze beim Installieren oder Starten des Browsers der Vergangenheit angehören sollen.

Der heute Morgen veröffentlichte RC4 bringt nochmals kleinere Änderungen und Fehlerkorrekturen. So soll der Browser nicht mehr abstürzen, wenn ein Unite-Download abgebrochen wird. Mit dem nachgeschobenen RC4.1 wurden einige Übersetzungsfehler bereinigt.

Die schnelle Abfolge der Release Candidates deutet darauf hin, dass die Final von Opera 11.10 in Kürze erscheint. Wie die Vorabfassungen wird sie auf der neuen Rendering-Engine Presto 2.8 basieren und Debugging-Tool Dragonfly sowie Unterstützung für das Bildformat WebP enthalten. Ebenfalls neu ist Support für die in CSS3 definierten Verlaufsfilter und mehrere Spalten. Verlaufsfilter ermöglichen einen Übergang zwischen unterschiedlich eingefärbten Bereichen einer Seite, Spalten sind ein erster Schritt in Richtung zeitschriftenartiger Layouts. Seiten mit diesen Elementen zeigt der Browser nun korrekt an.

Die Installation von Plug-ins erleichtert Opera 11.10 durch einen Wizard. Er meldet fehlende Plug-ins und bietet gleich eine Installation an. Für Erweiterungen gibt es eine eigene URL Filter API – eine Blockierliste auf URL-Basis. Über diese Schnittstelle hinzugefügte Regeln gelten nur, solange das Add-on läuft, dem sie zugeordnet sind.

Weitere Änderungen, die Opera mit Version 11.10 einführt, finden sich im ausführlichen Changelog zur Beta.

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