IEEE richtet zwei Cloud-Computing-Arbeitsgruppen ein

Beide sollen die Interoperabilität von Clouds gewährleisten. Die erste kümmert sich um Schnittstellen für Anwendungen und Verwaltung. Die zweite versucht, Strukturen, Protokolle, Funktionen und Steuerung zu definieren.

Die IEEE hat zwei Arbeitsgruppen eingerichtet, die Standards für Cloud-Computing entwickeln sollen. Die fertigen Spezifikationen bekommen die Namen IEEE P2301 und IEEE P2302.

Bei IEEE P2301 geht es um Schnittstellen für Anwendungen und Verwaltung sowie Übertragbarkeit und Interoperabilität. Auch Dateiformate und Betriebskonventionen sollen definiert werden. Der Standard wird die Beschaffung und den Aufbau von Cloud-Anwendungen erleichtern.

IEEE P2302 versucht, Strukturen, Protokolle, Funktionen und Steuerung zu definieren. Damit will man ebenfalls Interoperabilität erreichen und auch Zusammenschlüsse von Clouds ermöglichen.

„Cloud-Computing ist heute auf der Stufe des frühen Internets – es ist revolutionär als Technik und Geschäftsmodell, es wird zu explosivem Wachstum und schnellem Wandel führen“, sagt Steve Diamond, der die Cloud-Initiative der IEEE leitet. „Aber ohne Interoperabilität durch einen flexiblen, allgemeingültigen Rahmen könnten Innovationen unterdrückt werden, und es entstünde ein siloartiges Ökosystem.“

Themenseiten: Cloud-Computing, IEEE, Internet

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