Google verhandelt mit Filmstars wegen YouTube

Sie sollen mit ihrem Namen für Themenkanäle einstehen und deren Inhalte betreuen. Google will damit neue Quellen für Werbeeinnahmen erschließen. 2011 wird YouTube voraussichtlich rund 1,3 Milliarden Dollar an Umsatz generieren.

YouTube Logo

Google führt Gespräche mit Agenten von Hollywoodstars, um Originalinhalte auf YouTube zu bringen. Es will zudem verschiedene Themenkanäle starten, etwa über Mode, Essen und Videospiele, wie die Financial Times (FT) berichtet.

Die Filmstars sollen nach Informationen der FT dafür bezahlt werden, dass sie ihren Namen für die Channels hergeben und die Inhalte betreuen. Wie viele Schauspieler oder Produktionsfirmen bisher Verträge unterschrieben haben, ist unklar. Google war zu keiner Stellungnahme bereit.

Laut FT gibt es keine Pläne, YouTubes Fokus weg von Nutzervideos und hin zu professionellen Clips zu verlagern. Dennoch macht Google keinen Hehl daraus, dass es an einem größeren Anteil von Originalinhalten interessiert ist.

Ziel ist es, bessere Tausend-Kontakt-Preise zu erzielen. Die Site verbucht laut FT rund 2 Milliarden Aufrufe pro Tag. 2010 erwirtschaftete YouTube rund 825 Millionen Dollar an Werbeeinnahmen, 2011 werden es laut dem Analysten Mark Mahaney von Citi rund 1,3 Milliarden Dollar sein. Obwohl die Zuschauerzahlen steigen, sucht YouTube immer noch nach einer Möglichkeit, seine Inhalte in Geld umzusetzen.

Vergangenen November war bekannt geworden, dass Google Filme des Studios Miramax auf YouTube zeigen will. Im September hatte es sich zudem den früheren Netflix-Manager Robert Kyncl als Vice President für Content Partnerships ins Boot geholt.

Anfang März übernahm YouTube die auf Web-Videos spezialisierte Produktionsfirma Next New Networks. Sie soll Technologien testen und neue Talente fördern. Mitte März folgte die irische Firma Green Parrot Pictures, die Software zum Bearbeiten von Fotos und Videos bereitstellt.

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