Ab sofort verfügbar: Nintendo 3DS kostet 222 Euro

Der Preis wurde zum Marktstart um knapp 30 Euro gesenkt. Gleichzeitig kommt ein Firmware-Update, das die Systemstabilität verbessern soll. Weitere Funktionen - etwa einen Browser - will Nintendo erst später nachrüsten.

Nintendos 3DS ist ab sofort für 222 Euro erhältlich (Bild: Nintendo).
Nintendos 3DS ist ab sofort für 222 Euro erhältlich (Bild: Nintendo).

Nintendo hat zum heutigen Marktstart seiner Konsole Nintendo 3DS den Preis von 250 Euro auf 222 Euro gesenkt. Passende 3D-Spiele sind für 40 bis 60 Euro zu haben.

Mit dem Verkaufsstart der Konsole stellt Nintendo zudem ein Firmware-Update auf Version 1.1.0-1 bereit. Es verbessert laut Hersteller die Systemstabilität und enthält Erweiterungen, die eine Verbindung mit einigen Access-Points ermöglichen, die zuvor nicht verfügbar waren.

Weitere Funktionen – etwa einen Browser sowie einen Client für den „eShop“ – will Nintendo mit einem späteren Update nachrüsten.

Nintendos 3DS ist die erste Konsole, die 3D-Inhalte ohne Hilfsmittel darstellen kann. Eine Spezialbrille ist nicht notwendig. Ein 3D-Tiefenregler ermöglicht es, den Effekt zu verstärken oder zu verringern. Erste Nutzer bemängeln jedoch, dass der 3D-Effekt nur ordentlich funktioniere, wenn man den Bildschirm aufrecht und in etwa 30 Zentimetern Entfernung möglichst ruhig und mittig vor die Augen halte. Insbesondere bei Actionspielen sei das nahezu unmöglich.

Nintendo hatte schon Ende Dezember vor 3D für Kinder gewarnt. Demnach sind die Augen von unter Siebenjährigen noch nicht voll entwickelt. Der 3D-Modus könne die Entwicklung stören, hieß es. Auch ältere Spieler sollen alle 30 Minuten eine Pause einlegen.

Im zugeklappten Zustand misst das Modell 3DS 13,5 mal 7,4 mal 2 Zentimeter und wiegt rund 227 Gramm. Das im oberen Teil angesiedelte LC-Display im Breitwandformat hat einen Durchmesser von 3,5 Zoll und löst maximal 800 mal 240 Bildpunkte auf. Ein zweiter berührungsempfindlicher LCD im unteren Teil der Konsole hat eine Auflösung von 320 mal 240 Pixeln und misst 3 Zoll in der Diagonale.

Nintendos neue Hosentaschenkonsole beherrscht WLAN nach IEEE 802.11b/g mit WPA2-Verschlüsselung. Eine 3D-fähige Kamera, ein Mikrofon, ein Bewegungssensor sowie ein Gyroskop gehören ebenfalls zur Ausstattung. Der interne Speicher lässt sich per SD-Karte erweitern. Die Akkulaufzeit der Konsole gibt der Hersteller bei 3D-Spielen mit drei bis fünf Stunden an; bei älteren DS-Spielen verlängert sich die Laufzeit um bis zu drei Stunden.

Themenseiten: 3D-Content, Konsole, Nintendo, Personal Tech

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7 Kommentare zu Ab sofort verfügbar: Nintendo 3DS kostet 222 Euro

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  • Am 25. März 2011 um 18:10 von Gismo

    Spiele kosten zwischen 40 und 45?
    Es gibt eigentlich kein Spiel, welches teurer als wie die genannte Preisspanne von 40-45? ist. Von daher sollte man das in der News korrigieren.

    Gruß
    Gismo

  • Am 26. März 2011 um 9:52 von Korrektur

    Angegebene Spielepreise fehlerhaft
    Hallo ZDNet,

    man sollte korrigieren, dass die Spielepreise zwischen 40? und 45? liegen, und nicht wie geschrieben zwischen 40? und 60?.

    Danke

    Antwort: Danke für das Feedback. Von Amazon wird ein Spiel angeboten, das knapp 55 Euro kostet. http://www.amazon.de/Sega-Super-Monkey-Ball-3D/dp/B004K6LZUE/ref=sr_1_9?s=videogames&ie=UTF8&qid=1301228102&sr=1-9

    • Am 28. März 2011 um 20:29 von Gismo

      AW: Angegebene Spielepreise fehlerhaft
      Das Spiel wird nicht von Amazon angeboten ;). Der Händler verlangt einfach einen höheren Preis, Amazon selber listet es weiterhin für nur 44 Euro.

      • Am 30. März 2011 um 10:24 von Gismo

        AW: AW: Angegebene Spielepreise fehlerhaft
        Auf eine Korrektur wird also verzichtet? Schade…

        Anm. d. Red.: Richtig, und zwar, weil wir eine Angabe von „40 bis 45 Euro“ für irreführend halten. Danke aber für Ihren engagierten Diskussionsbeitrag.

        • Am 30. März 2011 um 14:12 von Gismo

          AW: AW: AW: Angegebene Spielepreise fehlerhaft
          Inwiefern ist eine Angabe von 40-45? denn irreführend, wenn sie richtig ist? Weil manche Händler einfach höhere Preise verlangen? Das ist bei Handys und Computern doch nicht anders, trotzdem geben sie immer die UVP an, und die liegt bei den Spielen nunmal zwischen 40 und 45?.

  • Am 3. April 2011 um 18:22 von Friedl

    wie immer wird das Elementarste nicht erwähnt.
    Nix Neues bei ZDNet
    Was ist mir wichtig !
    A Die Display Heligkeit
    B Die Laufzeit.

    Bei A taugt das Gerät draußen nun gar nicht mehr.
    echt toll ! Das es nur in der Dunkelkammer ablesbahr ist.

    Beim zweiten Punkt ist das versprochene Vergnügen nicht ein mal
    über 3 Stunden vorhanden. Da Akku leer.

    SCHROTT wie ano dazumal aus den späten 70er
    Mit dem Unterschied das die Uhr nicht am Tag 12 min. nachgeht.
    Die Sommer Winter Umstellung wird bestimmt auch nicht funktionieren.
    Nach beinah 3 Jahrzenten Zeitumstellungen.
    Wist ihr was ?
    Für das Geld geh ich lieber ein Weekend in Urlaub.
    Mfg.Friedl

    • Am 5. April 2011 um 13:11 von magnus_irata

      AW: wie immer wird das Elementarste nicht erwähnt.
      Wie soll ZDNet diese Informationen liefern? Was dort im Text steht ist nichts anderes als der Packungsaufdruck. Sieht nicht so aus als ob sie ein Testgerät in den Händen hatten….

      Anm. der Red.: Sie haben Recht. Wie sich an der Rubrik ablesen lässt, handelt es sich hierbei schließlich um eine News und keinen Testbericht.

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